„Mit der heutigen Grundsteinlegung setzen wir einen Impuls für die weitere nachhaltige und behutsame Stadtentwicklung in Potsdam. Bezahlbarer Wohnraum, soziale Infrastruktur und umweltgerechte Energieerzeugung prägen den Charakter des neuen Quartiers. Das Besondere an dem Viertel sind nicht nur die zahlreichen preisgünstigen Wohnungen, die hier neu entstehen. Sondern es ist auch die zentrale Lage mit einem sehr guten Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr und der Möglichkeit, auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen“, so Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert.
Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung plant die ProPotsdam, die Dächer der Häuser zu begrünen und mit Photovoltaik-Anlagen zu versehen. Jede Wohneinheit erhält drei Fahrradstellplätze. Vergrößerte Aufzüge sorgen für eine Erleichterung beim Fahrrad- und E-Roller-Transport, und mit der Vorrüstung für 20 E-Lade-Säulen wird ein weiterer Schritt Richtung CO2-neutrales Stadtquartier unternommen.
„Heute wurde der Grundstein für unser derzeit größtes Bauvorhaben im Sozialen Wohnungsbau für die Landeshauptstadt Potsdam gelegt. Nachdem wir im Jahr 2001 mit dem ehemaligen Straßenbahndepot bereits Teile des Gesamtareals von der Landeshauptstadt Potsdam erworben hatten, war es ein langer Weg mit diversen Hürden und Bürgerbeteiligungen bis zum Beschluss des Bebauungsplans. Wir sind sehr froh, dass wir mit diesem Quartier ein wichtiges Zeichen für die Schaffung von dringend benötigtem sozialen Wohnraum setzen“, sagt ProPotsdam-Geschäftsführer Bert Nicke und betont außerdem: „In den nächsten Jahren müssen wir uns intensiver mit der Verkehrswende beschäftigen. Der Umzug ist immer ein guter Zeitpunkt, um über das Thema Mobilität nachzudenken. Wir schaffen hier zentrumsnahen, bezahlbaren und attraktiven Wohnraum. Deshalb setzen wir von Anfang an auf den öffentlichen Nahverkehr und Fahrräder. Wir sind zuversichtlich, dass das funktioniert.“
Die Gesamtkosten für das Neubauvorhaben belaufen sich auf 79,4 Millionen Euro. Davon werden 40,9 Millionen Euro über die KfW finanziert. Der Eigenanteil der ProPotsdam beträgt 15,9 Millionen Euro, weitere 19,6 Millionen Euro werden als Förderdarlehen durch das Land Brandenburg bereitgestellt und drei Millionen Euro als Baukostenzuschuss.
Einsetzen der Zeitkapsel: Geschäftsführer Propotsdam GmbH Bert Nicke, Architekt Thomas Müller von Müller Reimann Architekten und OBM Landeshauptstadt Potsdam Mike Schubert (von links nach rechts). Foto: Jennifer Schröder
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