Die ProPotsdam hat mit der Landeshauptstadt Potsdam unter anderem die Zielsetzung vereinbart, bis zum Jahr 2020 jährlich 600 Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindungen zur Verfügung zu stellen, darunter auch Wohnungen für die Unterbringung von Geflüchteten: „Wir haben unsere Zielsetzungen für die nächsten Jahre im Rahmen eines Balanced-Scorecard-Verfahrens mit dem Gesellschafter abgestimmt. Unser Soll für dieses Jahr haben wir bereits im Juli erfüllt und freuen uns, dass wir bis jetzt mehr als 850 Wohnungen an die Stadtverwaltung melden konnten. Damit werden wir unserem sozialen Auftrag und unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht“, sagte ProPotsdam-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal.
Um die Bedarfe zu ermitteln und eine zielgerichtete Bereitstellung von Wohnraum zu gewährleisten, ist die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und der ProPotsdam enorm wichtig. Sofern eine Wohnung im Bestand der ProPotsdam gekündigt wird, meldet das Unternehmen diese an den Fachbereich Wohnen der Landeshauptstadt. Dieser entscheidet über die Dringlichkeit der Wohnungsversorgung und benennt, wer die Wohnung erhalten soll. Nach einer Wohnungsbesichtigung mit einem/r Mitarbeiter/in der ProPotsdam schließt der Berechtigte im Anschluss den Mietvertrag mit dem Unternehmen ab.
Finanziert werden die vereinbarten Mietpreis- und Belegungsbindungen mithilfe von Zinsverbilligungen in Darlehensverträgen mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB). Die zugesicherten günstigen Kreditkonditionen werden an die Mieter weitergegeben. Die Einstiegsmiete liegt bei 5,50 Euro je Quadratmeter bzw. 5,80 Euro je Quadratmeter.
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