Unter anderem wird eine zentrale Wärmeversorgung installiert, die Gebäudehülle als auch die Hausanschlüsse, die Elektroinstallation wie auch die Ver- und Entsorgungsleitungen werden saniert. Dank Bereitstellung von Fördermitteln durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg werden 75 Prozent der Wohnungen nach der Sanierung mietpreis- und belegungsgebunden sein und für einkommensschwächere Haushalte (37,5 % bis zu 5,50 EUR/m², 37,5 % bis zu 7,00 EUR/m²) ein gutes Angebot darstellen. Bestandsmieter ohne Wohnberechtigungsschein zahlen 7,50 EUR/m².
Positive Resonanz aus der Bewohnerschaft
„Wir freuen uns, dass wir für unsere Bestandsmieterinnen und -mieter mit und ohne WBS-Berechtigung eine sozialverträgliche Lösung gefunden haben und somit dazu beitragen, die soziale Struktur in der Wohnsiedlung zu erhalten“, sagt GEWOBA-Geschäftsführerin Kerstin Kirsch. Die GEWOBA hatte die Bewohnerinnen und Bewohner bereits am 20. Juli 2017 zu einer Mieterinformationsveranstaltung eingeladen, um über den geänderten Baustart zu informieren und die Fragen rund um die Sanierung und das Beteiligungsverfahren zu beantworten. Rund 60 Mieterinnen und Mieter vom Brauhausberg sind der Einladung gefolgt. „Wir haben im Überwiegenden eine positive Resonanz zum Bauvorhaben erhalten. Insbesondere die Bewohner des ersten Bauabschnitts sind froh, dass es nun losgeht“, ergänzt Kirsch.
Sechs Bauabschnitte geplant
Die Wohnsiedlung am Brauhausberg wird in sechs Bauabschnitten modernisiert. Die Mieterinnen und Mieter der ersten Bauphase werden voraussichtlich Ende Mai 2018 in die frisch sanierten Wohnungen zurückziehen. Im März 2018 starten die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt.
Foto: ProPotsdam
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