Mit dem Vorhaben, bis zum Jahr 2019 insgesamt 1.000 neue Wohnungen für die Brandenburger Landeshauptstadt zu bauen, liegt der Unternehmensverbund ProPotsdam im Zeitplan. Im Baujahr 2013 sollen 238 Wohnungen in vier Stadtteilen entstehen. Dann fehlen noch 690 Wohnungen, um das große Ziel der "1.000" zu erreichen.
Mit dem Bauprogramm 2013 kann die ProPotsdam bereits insgesamt 310 Wohnungen vorweisen. Der Großteil entsteht mit 120 Wohnungen auch in diesem Jahr wie 2012 im Bornstedter Feld. Alle Größenanforderungen sind dabei – von der kompakten Anderthalb-Zimmer-Wohnung bis zum familiengerechten Apartment mit vier Räumen. Unter den Neubauten in Potsdams Norden ist auch das "Konvoi-Projekt": gemeinsames Wohnen unter einem Dach soll so ermöglicht werden, Jung und Alt zusammen, Singles wie Familien. Ab Oktober soll der Neubau starten.Neben 54 Wohnungen in der Forststraße am historischen Wildpark, die ihre eigene Holzpellet-Heizanlage im Keller haben werden, entstehen weitere 16 Einheiten in der Wollestraße direkt am Babelsberger Park. Zur Wahrung des Status "Weltkulturerbe" werden die Sonnenkollektoren auf dem Dach der neuen Bürgerhäuser so angebracht, dass sie nicht zu sehen sind. Weiterhin entsteht in der Teltower Vorstadt die sogenannte Wohngalerie, die sich mit ihren vielen kleinen Wohnungen vor allem an Singles und Senioren richtet. Die geplanten 238 Wohnungen des aktuellen Baujahres stellen ein Investitionsvolumen von rund 39 Millionen Euro dar. 112 der Wohnungen sollen noch vor dem Jahreswechsel fertiggestellt und übergeben werden.
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