PRO POTSDAM BAUT MIT VEREIN GENERATIONENÜBERGREIFENDE WG

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Mit dem Richtfest am 18. März 2013 ist die Erfüllung des Traums, dass eines Tages die Mitglieder des Konvoi-Vereins alle unter einem großen Dach zusammenleben, wieder ein kleines Stück näher gerückt. Gemeinsam mit Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs und dem Geschäftsführer der ProPotsdam, Horst Müller-Zinsius, konnte die Vereinsvorsitzende Dr. Friderun Schreiber den Richtkranz auf "ihr" Haus schweben sehen. "Ich hätte nicht daran geglaubt, dass das einmal funktioniert – ein Verein, der sich von uns ein Haus wünscht und auch bis zum Ende durchhält", sagte Horst Müller-Zinsius. Umso zufriedener zeigte sich der ProPotsdam-Chef, dass die Idee des Zusammenlebens aller Generationen nun endlich ein gelungenes Beispiel bekommen wird. Friderun Schreiber dankte den Mitarbeitern der ProPotsdam und den Bauleuten, die den Konvoi-Neubau mit viel Geduld möglich gemacht haben. "Wir wollen nun zeigen, dass unser Modell eines freundlichen, hilfsbereiten und achtsamen Miteinander-Lebens die Zukunft für den städtischen Wohnungsbau sein kann", sagte sie.Das Konvoi-Haus ist eines von sieben großen Neubauvorhaben der ProPotsdam in diesem Jahr mit fast 300 neuen Wohnungen für Potsdam. Die 24 Wohnungen haben völlig unterschiedliche Zuschnitte: anderthalb Zimmer für Singles und Senioren, vier Räume für Familien mit Kindern. Die Investitionen für den Bau betragen rund 3,6 Millionen Euro. Im Spätsommer 2013 soll das Haus bezugsfertig sein.Bonusinstrumente für die MieterAuch mit Bonusprogrammen will die ProPotsdam zukünftige Mieter ansprechen und unterstützen. Bereits im Jahr 2011 hatte das Unternehmen begonnen, Bonus-Angebote für Familien mit Kindern, junge Menschen und Senioren zu platzieren. Dazu zählt zum Beispiel der Kinderbonus, bei dem 50 Euro Miete pro Kind erlassen werden oder der Mobilitätsbonus: Ein kostenloses Jahresticket für den Nahverkehr bei Anmietung einer Ein-Zimmer-Wohnung in Drewitz. Hinzu kamen die 2012 erstmals nutzbaren Möglichkeiten einer flexiblen Belegungsbindung. Mit diesen neuen sozialen Instrumenten wurden in den Jahren 2011 und 2012 insgesamt 937 Potsdamer Haushalte zusätzlich zu günstigeren Konditionen mit Wohnraum versorgt. Sie ergänzen die bestehenden Mietpreis- und Belegungsbindungen, deren Zahl von Jahr zu Jahr abnimmt, und die Beiträge der sozialen Wohnungswirtschaft, wie sie in den Wohnungsversorgungsverträgen geregelt sind. Im Ergebnis der Einführung dieser neuen Instrumente der sozialen Wohnraumversorgung haben sich die Handlungsmöglichkeiten der Landeshauptstadt 2012 verdoppelt, 2013 sogar verdreifacht. Damit ist ein langjähriger Trend, wonach die Zahl der mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnungen Jahr für Jahr abnimmt, erstmals gestoppt worden.

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Braun
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