Das ist die Schlagzeile der Potsdamer Neuesten Nachrichten aus der Landeshauptstadt. Zitiert wird Horst A. Müller-Zinsius, Chef von Pro Potsdam, dass ein Konjunkturprogramm aufgelegt worden sei.
Für das laufende Jahr seien Investitionen von 38,6 Millionen Euro anvisiert, rund 15 Millionen Euro mehr als 2007. Dabei sei der Bau von zusätzlichen 300 neuen Wohnungen geplant. Die Pläne des städtischen Unternehmens, so die Zeitung weiter, könnten Potsdam helfen, den erwarteten Wohnungsmangel zu mildern. Nach Angaben der Verwaltung würden wegen des Bevölkerungswachstums 2020 in Potsdam 13.000 neue Wohnungen benötigt.Die Zahl der Sanierungen, berichtete Müller-Zinsius, blieben dagegen etwa gleich. In diesem Jahr sollen 500 Wohnungen von Grund auf erneuert werden, 18,5 Millionen Euro seien dafür veranschlagt. Im Wesentlichen würden die Balkone ausgetauscht, die Fenster gewechselt und die Bäder komplett erneuert.In den letzten Jahren sei es gelungen, kontinuierlich die Wohnrauminvestitionen zu erhöhen. Waren es 2004 noch 10 Millionen, seien es nun fast viermal so viel, was der steigenden Attraktivität des Standortes Potsdam geschuldet sei.