Die IMW Immobilien AG Berlin hat rund 94 Prozent der Anteile an der PRIMA Wohnbauten Privatisierungs-Management GmbH Berlin erworben. Die restlichen Anteile wurden von der VERMAR Verwaltungs- und Marktstudien AG Zürich erworben, die Minderheitsgesellschafter der IMW-AG ist. Der Verkauf wurde am 30. August vollzogen.
Nach Angaben des Käufers umfasst das Portfolio 27 Immobilien mit 4.458 Wohnungen und rund 280.000 Quadratmetern Wohnfläche. Die Einheiten liegen vorwiegend im Berliner Bezirk Lichtenberg, in dem die PRIMA GmbH einen wesentlichen Marktanteil hält. Die jährlichen Mieteinnahmen belaufen sich auf über 17 Millionen Euro. Das erworbene Portfolio wurde in den letzten acht Jahren aufwendig saniert und renoviert. Es verzeichnet einen Leerstand von rund 2,5 Prozent. Die IMW-AG wolle mit dem Erwerb eine Plattform für ihre zukünftige Wachstumsstrategie erlangen, teilte die Gesellschaft mit. Man plane weitere Portfolien in Deutschland zu erwerben und diese, sobald die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen sind, als German REIT zu platzieren. Dabei stünden der Ausbau des Facility- und Asset Managements im Focus der Aktivitäten. Die Transaktion sei vom Bankhaus M.M. Warburg, Hamburg begleitet worden, die Strukturierung der Finanzierung sei durch die Eurohypo AG, Niederlassung Berlin erfolgt. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden