PRESSEMAPPE: QUALITÄTSSIEGEL "GEWOHNT GUT – FIT FÜR DIE ZUKUNFT"

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Preisträgerin im Februar 2009: Gubener Wohnungsgesellschaft mbH (GuWo) Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. (BBU)Dr. Wolfgang Schönfelder, Leiter Landesgeschäftsstelle PotsdamMinisterium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg (MIR)Jürgen Schweinberger, AbteilungsleiterIM ÜBERBLICK Presseinformation: Qualitätssiegel "Gewohnt gut – Fit für die Zukunft" geht im Januar nach Guben Projekt "Treff am Schillerplatz" Das Qualitätssiegel "Gewohnt gut – Fit für die Zukunft"AUSGEZEICHNET: GUBENS "TREFF AM SCHILLERPLATZ" Die Gubener Wohnungsgesellschaft mbH (GuWo) ist am 26. Februar für ihren "Treff am Schillerplatz" mit dem Qualitätssiegel "Gewohnt gut – Fit für die Zukunft" ausgezeichnet worden. Mit viel Engagement wurde hier ein Nachbarschaftstreff speziell für Senioren  geschaffen. "Durch Freizeitgestaltung und Beratung haben die Senioren noch mehr Motivation, in ihrem angestammten Wohngebiet zu bleiben", so die Jury in ihrer Begründung. "Zusammen mit ihren Partnern hat die GuWo hier aktiv Verantwortung für die gute Nachbarschaft in Obersprucke übernommen", so Dr. Wolfgang Schönfelder, Leiter der BBU-Landesgeschäftsstelle Potsdam. Dadurch würden alten Menschen Perspektiven in ihren vertrauten Quartieren geboten: "GuWo und Stadt haben hier auf die Herausforderung des domgrafischen Wandels reagiert."  "Ich beglückwünsche die GuWo herzlich zu dieser Auszeichnung", so Reinhold Dellmann, Minister für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg. "Das Projekt zeigt, dass die brandenburgischen Wohnungsunternehmen nicht nur gute Bestandsverwalter sind, sondern auch viel für das Zusammenleben in den Städten tun. Dadurch machen sie die Stadtteile noch lebenswerter und halten die Menschen in ihrer Heimat." Günter Schneider, Geschäftsführer der GuWo: "Die Verleihung des Gütesiegels ist für uns eine schöne Bestätigung für unseren Einsatz. Wir freuen uns, dass die Menschen gern in unserem Treff am Schillerplatz kommen und unsere Angebote angenommen werden." Das Qualitätssiegel "Gewohnt gut – Fit für die Zukunft" wird monatlich vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) und dem Infrastrukturministerium an ein märkisches Wohnungsunternehmen vergeben. Durch die Auszeichnung beispielhafter Projekte soll darauf aufmerksam gemacht werden: Stadterneuerung und Stadtumbau umfassen mehr als den Abriss dauerhaft nicht mehr benötigter Wohnungen, sondern auch die Aufwertung bestehender innerstädtischer Wohnquartiere. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury aus Vertretern von Innenstadtforum Brandenburg, dem Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), BBU und Infrastrukturministerium. Infrastrukturminister Dellmann hat die Schirmherrschaft übernommen. "TREFF AM SCHILLERPLATZ" – DIE GUWO IM EINSATZ FÜR EINE LEBENSWERTE NACHBARSCHAFT Yoga-Stunden, Töpferkurse, Kaffeeklatsch oder Tanzen im Mai: Das Freizeitangebot im "Treff am Schillerplatz" ist reichhaltig. Dazu gibt es noch viele Beratungsangebote zu den Themen des Seniorenlebens. Eingerichtet wurde der Gemeinschaftstreff für Senioren von der Gubener Wohnungsgesellschaft mbH (GuWo) und ihrem Partner, den Gubener Sozialwerken mbH (GSW), in einer ehemaligen Sparkassen-Filiale. "Neben den Treffen zum Reden, Spielen und Kaffeetrinken werden auch unsere sozialen Beratungsangebote und unsere Internet-Schulungen speziell für Senioren gerne angenommen", berichtete GuWo-Geschäftsführer Günter Schneider. Monatlich zähle der Treff im Durchschnitt 250 bis 350 Besucher. Der Seniorenanteil sei in Obersprucke mit fast 50 Prozent der Haushalte hoch. Schneider: "Deshalb wollten wir uns überlegen, wie wir diese Gruppe dabei unterstützen könnten, so lang wie möglich ein abwechslungsreiches und selbstbestimmtes Leben in der vertrauten Umgebung zu führen." Im Mittelpunkt der Angebote stehe deshalb die Selbständigkeit in Gemeinschaft. 2005 wurde deshalb per Fragebogen erhoben, was den Bewohnern im Stadtteil besonders wichtig sei. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse seien die sozialen sowie die Beratungsangebote entwickelt worden. "Die Beratungsangebote umfassen Gesundheits- und Fitnesstipps und Fragen rund um die Pflegeversicherung, aber auch zum seniorengerechten Umbau von Wohnungen", erläuterte Schneider. Der eingeschossige Gewerbebau im Wohngebiet Obersprucke wurde durch den "Treff am Schillerplatz" in die Nachbarschaft integriert. Schneider: "Hierüber sind wir besonders froh, weil diese Fläche sonst leer stehen würde. So aber bereichert sie das Straßenbild." GuWo und GSW mussten vor der Einrichtung des Seniorentreffs das Sparkassen-Mobiliar ausbauen und die Räume neu streichen lassen. "Dann haben wir neue Sitzgruppen, eine Küche und eine Musikanlage eingebracht. Dank unserer Kooperation können wir den Senioren aus der Nachbarschaft jetzt in zwei Beratungsräumen und einem großen Saal viel bieten", so Schneider weiter. Als Projektpartner teilen sich GuWo und GSW die Kosten für den 2006 eröffneten Nachbarschaftstreff. Während die GSW das Personal stellt, trägt die GuWo Miete und Betriebskosten. DAS QUALITÄTSSIEGEL "GEWOHNT GUT – FIT FÜR DIE ZUKUNFT"Stadterneuerung und Stadtumbau sind viel mehr als nur der Abriss dauerhaft nicht mehr benötigter Wohnungen, sondern auch die Aufwertung bestehender Wohnquartiere und die Anpassung der sozialen, kulturellen und Bildungsinfrastruktur an den demografischen Wandel. Durch gute Wohnbedingungen und Funktionsstärkung der Innenstädte wird dafür gesorgt, dass die Menschen gerne in ihren Heimatregionen und Wirtschaftsunternehmen am Standort verbleiben oder sich neu ansiedeln. Jeden Monat zeichnen Infrastrukturministerium und BBU ein Projekt aus, das diesen Zielen in besonderer Weise gerecht wird. Es erhält das Qualitätssiegel "Gewohnt gut – Fit für die Zukunft".Auszeichnung für beispielhafte ProjekteDas Qualitätssiegel geht an brandenburgische Wohnungsunternehmen, deren Wohnungsbestände in besonderem Maße dem demografischen Wandel und der Sicherung guten und bezahlbaren Wohnraums Rechnung tragen. Das gilt insbesondere für das Wohnen im Alter und bei Behinderung ebenso wie für familiengerechtes Wohnen oder den nachhaltigen Einsatz regenerativer Energien.Mit dem Qualitätssiegel sollen beispielhafte Projekte von Wohnungsunternehmen zur Aufwertung der brandenburgischen Innenstädte gewürdigt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beiträge zu einer nachhaltigen Stadterneuerung. Zudem werden Standards definiert. Nur Projekte, die einem strengen Kriterienkatalog genügen, erhalten die Auszeichnung. Geprüft werden dabei beispielsweise der soziale Nutzen für die Mieter und für die Stadt sowie die Zukunftsfähigkeit der Projekte. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury aus Vertretern von Innenstadtforum Brandenburg, dem Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), Infrastrukturministerium und BBU. Infrastrukturminister Dellmann hat die Schirmherrschaft übernommen. Mit Aufwertungsmaßnahmen wie der Anpassung von Grundrissen, dem Einbau von Aufzügen oder der Entwicklung von wohnbegleitenden Dienstleistungen haben viele Wohnungsunternehmen schon frühzeitig auf die Herausforderungen der Bevölkerungsentwicklung im Land Brandenburg reagiert und attraktiven Wohnraum für Familien und ältere Menschen geschaffen.Erneuerung, Abriss und Aufwertung: Verschiedene Seiten einer MedailleIm Mittelpunkt der Stadterneuerung steht die Zukunftsfähigkeit der brandenburgischen Städte. Im Rahmen des Stadtumbaus werden der Abriss dauerhaft nicht mehr benötigten Wohnraums und Aufwertung der bestehenden Wohnungsbestände daher gleichzeitig vorangetrieben.Eigeninvestitionen und LandesförderungIm Rahmen des Stadtumbaus hat das Infrastrukturministerium den Abriss von rund 42.000 Wohnungen mit rund 270 Millionen Euro (Bund-/Ländermittel) gefördert. Die Leerstandsquote konnte so landesweit von 13,1 Prozent auf 11,5 Prozent abgesenkt werden. Die BBU-Mitgliedsunternehmen haben bislang knapp 37.000 Wohnungen abgerissen und so einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen des Stadtumbaus geleistet. Zudem haben die brandenburgischen Wohnungsunternehmen seit 1991 mehr als 5,9 Milliarden Euro in die Modernisierung ihrer Wohnungsbestände investiert.Unterstützt werden diese Beiträge durch öffentliche Förderprogramme des Landes:Von 1991 bis 2006 hat das Land Brandenburg im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung 142.000 Wohnungen mit 5,1 Milliarden Euro gefördert. Davon waren 18.000 Wohnungen für selbstgenutztes Wohneigentum. 124.000 Mietwohnungen wurden modernisiert, teilweise alten- und behindertengerecht.Seit 2007 hat das Infrastrukturministerium die Wohnraumförderung neu ausgerichtet. Es erfolgt eine Konzentration auf die Innenstädte mit dem Schwerpunkt generationsgerechtes Wohnen. Hierfür wurden bisher für 2.000 Wohnungen 19,5 Millionen Euro bewilligt. Davon fließen rund 6,5 Millionen Euro in die Nachrüstung von Aufzügen.Ergänzt wird die soziale Wohnraumförderung durch die Programme der nationalen Städtebauförderung des Landes und Bundes sowie der Europäischen Union. Seit 1990 flossen in Brandenburger Städte rund 2,5 Milliarden Euro an Landes-, Bundes- und EU-Mitteln, einschließlich des Anteils der Kommunen sind dies rund 3,3 Milliarden.So trägt das Land dazu bei, dass Modernisierungsinvestitionen der Unternehmen in ihre Wohnungsbestände auch für sozial Schwache sowie für alle Altersgruppen und Lebenslagen bezahlbar bleiben.