PRESSEMAPPE: QUALITÄTSSIEGEL "GEWOHNT GUT – FIT FÜR DIE ZUKUNFT"

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Preisträgerin im August: Wohnungsbaugesellschaft Werneuchen mbH IM ÜBERBLICK Presseinformation: Qualitätssiegel "Gewohnt gut – Fit für die Zukunft" geht im August nach Werneuchen Projekt "Selbstbestimmt leben mitten in der Stadt" Das Qualitätssiegel "Gewohnt gut – Fit für die Zukunft"SENIORENWOHNEN IN BESTER LAGE: "GEWOHNT GUT" GEHT IM AUGUST NACH WERNEUCHENIn einem ansprechenden Neubau mitten in der Stadt können Senioren in Werneuchen selbstbestimmt in Gemeinschaft wohnen. Unmittelbarer bei Rathaus, Ärzten, Einkaufszentrum und Nahverkehr gelegen, bieten sechs Wohngemeinschaften ihren Bewohnern alles, um aktiv am Leben teilzuhaben. Dafür erhielt die Wohnungsbaugesellschaft Werneuchen mbH (WBG) am 19. August das Qualitätssiegel "Gewohnt gut – Fit für die Zukunft".Bei dem ausgezeichneten Projekt handelt es sich um ein Seniorenpflegeheim der vierten Generation. Mit dem großen Neubau mitten in einem Sanierungsgebiet konnte die WBG einen wichtigen Beitrag zur Belebung der Innenstadt leisten.Neben der Urkunde überreichten BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern und Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann WBG-Geschäftsführer Stefan Lochner auch eine Emailleplakette: "Damit wird ‚Gewohnt gut’ jetzt auch im Straßenbild sichtbar", so Kern, die dem Unternehmen zu seinem großen Erfolg gratulierte.Dellmann: "Mit Projekten wie diesem Seniorenpflegeheim zeigen die märkischen Wohnungsunternehmen, dass sie die Herausforderungen des demografischen Wandels auch als Chance begreifen." Kern: "Die WBG hat sich den Veränderungen in der Altersstruktur der Bewohnerschaft Werneuchens mit Weitblick gestellt und dadurch ihre Zukunftsfähigkeit unter Beweis gestellt." "Wir von der WBG freuen uns sehr über die Auszeichnung", so Lochner. "Sie ist eine Anerkennung für das Unternehmen, vor allem aber auch für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie haben entscheidenden Anteil am Gelingen dieses Vorhabens."Die Umbauarbeiten wurden 2007 abgeschlossen. Die WGB investierte rund 4,5 Millionen Euro in das Projekt.Das Qualitätssiegel "Gewohnt gut – Fit für die Zukunft" wird monatlich vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) und dem Infrastrukturministerium an ein märkisches Wohnungsunternehmen vergeben. Durch die Auszeichnung beispielhafter Projekte soll darauf aufmerksam gemacht werden: Für die Wohnungsunternehmen sind auch Stadterneuerung und Aufwertung zentrale Bestandteile des Stadtumbauprozesses.Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, die neben dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) aus Vertretern der Arbeitsgemeinschaft "Innenstadtforum Brandenburg", dem Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), sowie dem Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg (MIR) besteht.SELBSTBESTIMMT LEBEN MITTEN IN DER STADTInvestieren in die Zukunft von Menschen und Stadt: Das ist das Credo der Wohnungsbaugesellschaft Werneuchen mbH (WBG). Mit dem Neubau eines Seniorenpflegeheims stärkt sie die Attraktivität der Innenstadt und ermöglicht es Senioren, so lange wie möglich selbstbestimmt zu leben.Der Neubau in der "Altstadt 15" ist ein dreigliedriger Baukörper mit drei Geschossen. Hier gibt es in sechs Wohngemeinschaften jeweils zehn Einzel- und ein Doppelzimmer. WBG-Geschäftsführer Stefan Lochner: "Uns war wichtig, dass Ehepaare zusammen wohnen können. Deshalb haben wir auch Zweibettzimmer eingerichtet."Die Wohngemeinschaften sind mit Küche und Esstisch, einem Aufenthaltsraum, einem Schwesternzimmer sowie Balkonen oder Terrassen ausgestattet. "Durch das Schwesternzimmer ist gewährleistet, dass die Bewohner gut versorgt sind", erläuterte Lochner. Beim Bau seien sämtliche technischen Vorgaben und Auflagen eingehalten worden.Großzügige AußenanlagenDurch ansprechend gestaltete, großzügige Außenanlagen finden die Bewohner einen geschützten Freiraum. Lochner: "Gerade hier findet viel sozialer Austausch statt. Unsere Bewohner sind gern draußen und genießen hier das Miteinander."Diakonie als BetreiberBetrieben wird die mit "Gewohnt gut" ausgezeichnete Anlage von den Hoffnungstaler Anstalten Lobetal, die Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sind. "Wir haben mit dem Betreiber einen Pachtvertrag über 20 Jahre abgeschlossen", erläuterte Lochner. Die lange Pachtdauer schaffe Kontinuität, die wiederum den Bewohnern Sicherheit gebe. Mit den Hoffnungstaler Anstalten habe man einen in der Sozialarbeit besonders erfahrenen und zuverlässigen Partner gewinnen können.Hohe InvestitionenVon den Investitionen in Höhe von 4,5 Millionen Euro habe die WBG 15 Prozent aus Eigenmitteln aufbringen können, so Lochner. Der Rest wurde über Darlehen der DKB-Bank finanziert. Fördermittel wurden von der WBG nicht in Anspruch genommen. "Der hohe Eigenmittelanteil macht die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens deutlich", unterstrich BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern. DAS QUALITÄTSSIEGEL "GEWOHNT GUT – FIT FÜR DIE ZUKUNFT"Für Brandenburgs Wohnungsunternehmen sind Stadterneuerung und Aufwertung ihrer Wohnungsbestände wesentliche Bestandteile des Stadtumbauprozesses. Mit der Anpassung der sozialen, kulturellen und Bildungsinfrastruktur passen sie sich an den demografischen Wandel an.Durch gute Wohnbedingungen und Funktionsstärkung der Innenstädte wird dafür gesorgt, dass die Menschen gerne in ihren Heimatregionen und Wirtschaftsunternehmen am Standort verbleiben oder sich neu ansiedeln. Jeden Monat zeichnen Infrastrukturministerium und BBU ein Projekt aus, das diesen Zielen in besonderer Weise gerecht wird. Es erhält das Qualitätssiegel "Gewohnt gut – Fit für die Zukunft".Auszeichnung für beispielhafte ProjekteDas Qualitätssiegel geht an brandenburgische Wohnungsunternehmen, deren Wohnungsbestände in besonderem Maße dem demografischen Wandel und der Sicherung guten und bezahlbaren Wohnraums Rechnung tragen. Das gilt insbesondere für das Wohnen im Alter und bei Behinderung ebenso wie für familiengerechtes Wohnen oder den nachhaltigen Einsatz regenerativer Energien.Mit dem Qualitätssiegel sollen beispielhafte Projekte von Wohnungsunternehmen zur Aufwertung der brandenburgischen Innenstädte gewürdigt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beiträge zu einer nachhaltigen Stadterneuerung. Zudem werden Standards definiert. Nur Projekte, die einem strengen Kriterienkatalog genügen, erhalten die Auszeichnung. Geprüft werden dabei beispielsweise der soziale Nutzen für die Mieter und für die Stadt sowie die Zukunftsfähigkeit der Projekte.Mit Aufwertungsmaßnahmen wie der Anpassung von Grundrissen, dem Einbau von Aufzügen oder der Entwicklung von wohnbegleitenden Dienstleistungen haben viele Wohnungsunternehmen schon frühzeitig auf die Herausforderungen der Bevölkerungsentwicklung im Land Brandenburg reagiert und attraktiven Wohnraum für Familien und ältere Menschen geschaffen.Erneuerung, Abriss und Aufwertung: Verschiedene Seiten einer MedailleIm Mittelpunkt der Stadterneuerung steht die Zukunftsfähigkeit der brandenburgischen Städte. Im Rahmen des Stadtumbaus werden der Abriss dauerhaft nicht mehr benötigten Wohnraums und Aufwertung der bestehenden Wohnungsbestände daher gleichzeitig vorangetrieben.Eigeninvestitionen und LandesförderungIm Rahmen des Stadtumbaus hat das Infrastrukturministerium bisher den Abriss von rund 48.000 Wohnungen gefördert. Die Leerstandsquote konnte so landesweit von 13,1 % auf 11,5 % abgesenkt werden. Die BBU-Mitgliedsunternehmen haben bislang knapp 37.000 Wohnungen abgerissen und so einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen des Stadtumbaus geleistet. Zudem haben die Brandenburgischen Wohnungsunternehmen seit 1991 mehr als 5,9 Milliarden Euro in die Modernisierung ihrer Wohnungsbestände investiert.Unterstützt werden diese Beiträge durch öffentliche Förderprogramme des Landes:Von 1991 bis 2006 hat das Land Brandenburg im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung ca. 145.000 Wohnungen mit 5,1 Milliarden Euro gefördert. Davon waren 18.000 Wohnungen für selbstgenutztes Wohneigentum. 128.000 Mietwohnungen wurden teilweise alten- und behindertengerecht modernisiert bzw. neugebaut.Seit 2007 hat das Infrastrukturministerium die Wohnraumförderung neu ausgerichtet. Es erfolgt eine Konzentration auf die Innenstädte mit dem Schwerpunkt generationsgerechtes Wohnen. Hierfür wurden bisher für 3.400 Wohnungen ca. 33 Millionen Euro bewilligt. Davon fließen rund 13 Millionen Euro in die Nachrüstung von Aufzügen.Ergänzt wird die soziale Wohnraumförderung durch die Programme der nationalen Städtebauförderung des Landes und Bundes sowie der Europäischen Union. Seit 1990 flossen in Brandenburger Städte rund 3 Milliarden Euro .So trägt das Land dazu bei, dass Modernisierungsinvestitionen der Unternehmen in ihre Wohnungsbestände auch für sozial Schwache sowie für alle Altersgruppen und Lebenslagen bezahlbar bleiben.