PREIS SOZIALE STADT 2014 VERGEBEN – WBC CALAU ERHÄLT ANERKENNUNG FÜR IHR "SCHUSTERJUNGENVIERTEL"

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Am 30. Juni wurden in Berlin die Preise des renommierten Wettbewerbs "Preis Soziale Stadt 2014" verliehen. Ausgezeichnet wurden zehn herausragende Beispiele sozialen Engagements zur Stabili-sierung von Nachbarschaften, weitere zehn Initiativen erhielten eine Anerkennung. Unter ihnen be-findet sich die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Calau, die für ihr wegweisendes Projekt "Schusterjungenviertel" bereits beim diesjährigen BBU-Wettbewerb siegreich gewesen war. "Dass sich nun das damalige Votum der BBU-Wettbewerbsjury bestätigt hat, freut uns natürlich besonders," so BBU-Vorstand Maren Kern. "Wir gratulieren der WBC Calau von ganzem Herzen! Mit dem Schusterjungenviertel übernimmt sie stadtentwicklerische und soziale Verantwortung weit über ihr Kerngeschäft hinaus." Die prämierten Projekte beschäftigen sich unter anderem mit dem sozialen Zusammenhalt im Stadtteil,  dem Zusammenspiel von städtebaulicher Aufwertung und sozialem Engagement sowie der Sanierung von Problem-Immobilien durch Integrations- und Beschäftigungsprogramme. Der seit dem Jahr 2000 alle zwei Jahre ausgelobte Wettbewerb hat in diesem Jahr mit 196 eingereichten Projekten ein noch größeres bun-desweites Echo gefunden als bei der letzten Ausgabe. Ein Ergebnis, das angesichts der massiven Kürzung der Mittel für das Programm "Soziale Stadt" in den vergangenen Jahren nicht zu erwarten war."Mit der Gründung des 'Bündnis für eine Soziale Stadt' haben wir Auslober des Wettbewerbs für die Rück-kehr zu einer Politik geworben, die dem sozialen Zusammenhalt der Stadtgesellschaft und der Nachbar-schaften die gebührende Aufmerksamkeit widmet. Daher begrüßen wir die Initiative der Bundesregierung, das Programm 'Soziale Stadt' finanziell besser und verlässlicher auszustatten als früher", erklärten die Aus-lober des Wettbewerbs "Preis Soziale Stadt 2014" gemeinsam."2014 ist ein Jahr zum Feiern für die Soziale Stadt", so der Parlamentarische Staatssekretär im Bundes-bauministerium Florian Pronold anlässlich der Preisverleihung in Berlin. "Wir ehren heute herausragende Preisträger, die den Gedanken der Sozialen Stadt vorbildlich umgesetzt haben. Darüber hinaus konnten wir dieses Jahr die Bundesförderung für die Soziale Stadt nach Jahren der Kürzung endlich wieder massiv anheben. Mit nun 150 Mio. Euro stellt der Bund fast viermal mehr Geld zur Verfügung als noch letztes Jahr. Das ist der höchste Bundesförderanteil in der Geschichte des Programms Soziale Stadt. "Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie sozialen Konflikten innerhalb von Nachbarschaften sowie der sozialen Entmischung und krisenhaften Entwicklung von Wohnquartieren begegnet werden kann und wie Integrationserfolge nachhaltig gesichert werden können. "Der Wettbewerb bestätigt eindrucksvoll den stra-tegischen Ansatz des Programms 'Soziale Stadt', baulich-investive und soziale Maßnahmen miteinander zu verknüpfen", erklärten  die Auslober.Der Wettbewerb ist eine Gemeinschaftsinitiative des AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, des Deut-schen Städtetages, des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, des Deutschen Mieterbundes und des vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung. Er wird unter-stützt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).Eine Übersicht der mit Preisen und Anerkennungen ausgezeichneten Projekte findet sich im Online-Angebot des GdW (Pressecenter > Pressemitteilungen). Ein ausführliches Porträt des mit einer Anerkennung gewürdigten Projektes "Schusterjungenviertel" der WBC Calau können Sie in den BBU-Nachrichten 07/2014 nachlesen.

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 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
Mitarbeiterin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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