Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger hat den sechsten Wettbewerb "Preis Soziale Stadt" ausgelobt. Ein Verbund aus Politik, Wissenschaft, Wohnungswirtschaft und Wohlfahrtsverbände würdigt mit dem Preis alle zwei Jahre Bemühungen um ein soziales Miteinander in Stadtquartieren.
"Mit dem Programm "Soziale Stadt" fördern wir seit 1999 gezielt den sozialen Zusammenhalt in Stadtteilen. Soziale Stadt bedeutet mehr Chancengleichheit, Integration, Bildung und Beschäftigung im Kiez und ein gutes Lebensumfeld für Jung und Alt. Hierfür braucht es das Engagement vieler Akteure. In Brandenburg wurde bisher eine bemerkenswerte Vielfalt an Projekten initiiert, die es lohnt einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Cottbus und Guben waren 2006 unter den Preisträgern. Rüdersdorf wurde 2008 mit dem Bürgerzentrum "Bücke" geehrt. An diese Erfolge gilt es anzuknüpfen." Erläuterte Vogelsänger den Hintergrund des Wettbewerbs, der seit dem Jahr 2000 alle zwei Jahre vergeben wird. Auslober sind der AWO Bundesverband e.V., der Deutsche Städtetag, der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., die Schaderstiftung, die GBG - Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH und der vhw Bundesverband für Wohneigentum und Stadtentwicklung e.V.Mit dem Preis werden innovative Projekte ausgezeichnet, die ein soziales Miteinander in den Stadtquartieren fördern und den Zusammenhalt des Gemeinwesens stärken. Die Projekte sollten Beispiel dafür sein, wie Konflikte in Nachbarschaften und Tendenzen von sozialer Entmischung begegnet werden kann, Integrationserfolge nachhaltig gesichert werden können und der Stigmatisierung von Stadtteilen entgegengewirkt werden kann.Der Wettbewerb ist offen für alle und richtet sich nicht nur an Projekte in Fördergebieten des Programms "Soziale Stadt". Die Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2010 einzureichen.Weitere Informationen und Download der Bewerbungsunterlagenwww.gdw.de | Wettbewerbe
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