"PREIS SOZIALE STADT 2008" AUSGELOBT: BEWERBUNG BIS ZUM 11. JULI

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Bereits zum fünften Mal wird der Wettbewerb "Preis Soziale Stadt" ausgelobt. Ein Verbund aus Politik, Wissenschaft, Wohnungswirtschaft und Wohlfahrt würdigt mit dem Preis alle zwei Jahre Bemühungen um ein soziales Miteinander in Stadtquartieren. Das Land Brandenburg unterstützt das Anliegen des Wettbewerbs und ermutigt Initiativen, Vereine und Verbände, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Mit dem Preis werden innovative Projekte geehrt, die ein soziales Miteinander in den Stadtquartieren fördern und den Zusammenhalt des Gemeinwesens stärken. Thematische Schwerpunkte des Wettbewerbs 2008 sind "Kinder- und Jugendhilfe im Kontext von Stadtentwicklung" und die "Soziale Integration von Migrantinnen und Migranten".Der Wettbewerb ist offen für alle und richtet sich nicht nur an Projekte in Fördergebieten des Programms "Soziale Stadt". Die Projekte sollten Beispiel dafür sein, dass Konflikte in Nachbarschaften und Tendenzen von sozialer Entmischung und Stigmatisierung von Stadtteilen mit einem integrativen Ansatz entgegengewirkt werden kann. Die Bewerbungen sind bis zum 11.07.2008 einzureichen. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden Sie unter www.gdw.de.Reinhold Dellmann, Minister für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg, sagte, mit dem Programm "Soziale Stadt" werde gezielt der soziale Zusammenhalt in Stadtteilen gefördert. Bei dem neuen integrierten Ansatz werde auf eine breite und aktive Beteiligung der Bürger gesetzt. Das habe bisher eine bemerkenswerte Vielfalt an Projekten hervorgebracht, die es lohne, einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Mit Cottbus und Guben seien beim Wettbewerb im Jahr 2006 bereits zwei Kommunen geehrt worden, die in Brandenburg vorbildliche Stadtentwicklung betrieben.Der "Preis Soziale Stadt" wird seit 2000 alle zwei Jahre vergeben. Zu den Auslobern gehören der AWO Bundesverband e.V., der Deutsche Städtetag, der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., die Schaderstiftung, die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft sowie der vhw Bundesverband für Wohneigentum und Stadtentwicklung e.V.