POTSDAMER WOHNUNGSUNTERNEHMEN INVESTIEREN RUND 97 MILLIONEN EURO

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Mit Investitionen in Höhe von rund 97 Millionen Euro gehören die Mitgliedsunternehmen des Potsdamer Arbeitskreises StadtSpuren auch 2014 zu den wichtigsten Investoren am Potsdamer Wohnungsmarkt. Umfangreiche Mittel sind zur Erneuerung und Erhaltung der Bestände geplant, um die Wohnbedingungen weiterer Mieterinnen und Mieter zu verbessern. Allein 15 Millionen Euro fließen in die Instandhaltung der Bestände. Die restlichen Mittel verteilen sich fast gleichauf auf die Sanierung und den Neubau von Wohnungen. Für die Sanierung von Wohnraum sind Mittel in Höhe von 41 Millionen Euro geplant, womit 1.107 Wohnungen erneuert werden. Für den Neubau von Wohnungen werden in diesem Jahr mehr als 40 Millionen Euro ausgegeben. Bezogen werden können 179 neue Wohnungen, weitere Wohnungen befinden sich im Bau.Mit rund 24 Millionen Euro liegt das Bornstedter Feld erneut an der Spitze der Investitionen. Dahinter folgen die beiden Waldstädter Wohngebiete mit 10,9 Millionen Euro und die Brandenburger Vorstadt mit 10,5 sowie Drewitz mit 9,8 Millionen Euro. Für die Innenstadt sind 6 Millionen Euro, für das Wohngebiet  Am Schlaatz 5,9 Millionen Euro geplant. Am Stern werden 5,3 Millionen Euro investiert, in der Teltower Vorstadt sind es 3,7 Millionen und in Babelsberg 1,4 Millionen Euro. Holger Lauck, Vorstand der Potsdamer Wohnungsbaugenossenschaft 1903 und Mitglied der Kerngruppe betonte beim Jahrespressegespräch des Arbeitskreises, dass sich die Probleme des Potsdamer Wohnungsmarktes nicht allein mit dem Neubau von Wohnungen lösen lassen: "Derzeit sind rund 71 Prozent unserer Wohnungsbestände vollsaniert. Das ist erfreulich, dennoch müssen wir noch in großem Umfang investieren, bis alle Wohnungen vollständig erneuert sind. Es liegt in der Verantwortung für unsere rund 70.000 Bewohner, diese Bestände maßvoll zu erneuern, zu erhalten und für die Zukunft fit zu machen. Mit unseren Wohnungsbeständen, deren Mietniveau weit unter den Neubaumieten und unter dem Preisniveau des Mietspiegels liegt, tragen wir erheblich dazu bei, den Preisanstieg auf dem Potsdamer Wohnungsmarkt zu dämpfen."Lauck wies darauf hin, dass entsprechende Rahmenbedingungen für den Erhalt und die Entwicklung der Wohnungsbestände nötig sind, um bezahlbaren Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten zu sichern. Dies hat der Arbeitskreis auch in seinen Erwartungen zum Wohnungspolitischen Konzept zum Ausdruck gebracht, dass für Potsdam erarbeitet werden soll. Um dem demografischen Wandel gerecht zu werden, bedarf es bspw. einer maßvollen Abwägung zwischen den Interessen des Denkmalschutzes auf der einen Seite und dem Ziel des möglichst lebenslangen Wohnens auf der anderen Seite.

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 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
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