POTSDAMER GENOSSENSCHAFT SPRINGT SENIORENTREFF BEI

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Die Wohnungsbaugenossenschaft Potsdam-West eG wird die in ihrem Fortbestand gefährdete Seniorenfreizeitstätte am Schillerplatz finanziell unterstützen. Dies beschlossen Aufsichtsrat und Vorstand der Genossenschaft in einer gemeinsamen Sondersitzung. Demnach verzichtet die WBG Potsdam-West in den kommenden Monaten auf die Mietzahlungen des Betreibers des Seniorentreffs, des Demokratischen Frauenbundes. Die Finanzierung des Seniorentreffs ist nach Angaben des Demokratischen Frauenbundes zur Zeit gefährdet, da einkalkulierte Fördermittel nicht gewährt wurden. Daher sei eine Mietzahlung ab Februar nicht mehr möglich.Angelika Eckhardt, Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft, zu den Beweggründen der Genossenschaft: "Die Genossenschaft muss und wird alle Möglichkeiten des Erhalts der Seniorenfreizeitstätte prüfen. Die Versorgung unserer Mitglieder durch den Demokratischen Frauenbund vor Ort ist eine unverzichtbare Leistung, da die hiesigen Bewohner zu etwa einem Drittel älter als 70 Jahre sind." Seit fast zehn Jahren sei die einstige Baubaracke, die man schon zu DDR-Zeiten in ein Kulturhaus umgebaut hat, ein intensiv genutzter Ort der Begegnung. Vor allem ältere Menschen aus der Siedlung am Schillerplatz, aber auch vom Kiewitt und aus der Zeppelinstraße seien die Nutzer der Angebote: Beratung, Betreuung, Begleitung, Seniorensport und Spiel, Vorträge, Kaffeenachmittage, Geburtstagsrunden, Arztbesuche, Spielenachmittage, Buchtausch, Lesungen, Handarbeit und vieles mehr werde hier mit Freude genutzt.Die Vorstandsvorsitzende der Wohnungsbaugenossenschaft Potsdam-West, Angelika Eckhardt, erklärte, dass das finanzielle Engagement ihrer Genossenschaft nur den Charakter einer Erste-Hilfe-Maßnahme tragen könne: "Eine komplette Eigenfinanzierung stemmen wir auf Dauer nicht. Vom Frauenbund haben wir das Wort, dass er sich intensiv um alternative Finanzierungen bemüht. Wir werden bei der Suche nach anderen finanziellen Möglichkeiten helfen."

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