„Damit schließen wir die letzte Baulücke im Holländischen Viertel. Es hat sich gelohnt, an dieser Stelle einen langen Atem zu haben. Mit der konzeptgebundenen Direktvergabe an das Erzbistum Berlin können wir den Potsdamer*innen eine weitere öffentliche Nutzung mit Raum für soziale und kulturelle Begegnung in der Potsdamer Innenstadt anbieten“, erklärt Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt. „Wir sind gespannt auf die Kombination aus Holländerhaus-Fassade und multifunktionalen, modernen Veranstaltungsräumen.“
„Neben dem einzigartigen städtebaulichen Ensemble zeichnet sich das Holländische Viertel durch eine lebendige Nutzungsmischung aus. Es freut mich sehr, dass wir auch mit dieser Konzeptvergabe dazu beitragen können, dass das öffentliche Leben Raum findet“, erklärt Bert Nicke, Geschäftsführer der Sanierungsträger Potsdam GmbH. „Ich bin mir sicher, dass hier ein einladender Ort entstehen wird, der in vielfältiger Form in die Stadtgesellschaft hineinwirken wird.“
„Wir wollen Platz für das Ehrenamt schaffen, für die Gruppenarbeit mit Kindern und Jugendlichen, für Chöre verschiedener Konfessionen, für Studierende, für Familien, für Senior*innen und natürlich auch für unsere Verwaltung. Die ca. 800 m2 Nutzfläche sollen zeitgemäße, barrierefreie Räumlichkeiten mit flexiblen Ausstattungen für eine hohe Nutzungsdichte im Herzen der Stadt bieten. Hier wollen wir als Kirche sichtbar sein und Begegnungsangebote für möglichste viele Potsdamer*innen schaffen“, erklärt Dr. Arnd Franke, Pfarrer der Gemeinde St. Peter und Paul. „Neben Veranstaltungsräumen und Büros planen wir in den Obergeschossen unter anderem Dienst- bzw. Gästewohnungen. Mit vangeisten.marfels architekten GbR haben wir einen erfahrenen Partner an unserer Seite, auch in der Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Potsdam. Wir freuen uns darauf, unsere erfolgreiche Arbeit als Gemeinde an diesem besonders zentralen Ort für alle sicht- und erlebbar fortzusetzen.“
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