In Berlin und Brandenburg waren im November insgesamt 415.283 Arbeitslose gemeldet, 7.735 weniger als im Vormonat und 59.587 weniger als vor einem Jahr. Mit 13,7 Prozent lag die Arbeitslosenquote in der Region im November um 0,2 Prozentpunkte unter der des Vormonats und um 2,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.
Auf Berlin entfielen 236.761 Arbeitslose. Das sind 5.480 weniger als im Oktober. Gegenüber dem Vorjahr sind in Berlin 33.816 Menschen weniger arbeitslos. Die Arbeitslosenquote sank um 0,3 Prozentpunkte auf 14,1 Prozent und lag damit um 2,0 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Deutlich über dem Berliner Durchschnitt lagen die Bezirke Neukölln mit einer Quote von 18,8 Prozent und Friedrichshain-Kreuzberg mit 18,6 Prozent. Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf bewegt sich die Arbeitslosenquote mit neun Prozent weiter deutlich unter dem Durchschnitt. In den Bezirken Pankow und Treptow-Köpenick liegt die Quote bei jeweils 11,7 Prozent, in Tempelhof-Schöneberg noch leicht darunter mit 11,6 Prozent.In Brandenburg lag die Arbeitslosenquote bei 13,2 Prozent, eine Abnahme gegenüber dem Vormonat von 0,2 Prozentpunkten, gegenüber dem Vorjahreswert (15,3 %) um 2,1 Prozentpunkte. Die Arbeitslosenzahl verringerte sich auf 178.522. Das sind 2.255 oder 1,2 Prozent weniger als im Oktober. Der Landkreis mit der mit Abstand höchsten Arbeitslosenquote war Uckermark mit 20,5 Prozent. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz beträgt die Quote 17,9 Prozent, im Landkreis Elbe-Elster 17,8 Prozent. Dagegen liegt die Arbeitslosenquote in Potsdam-Stadt und Mittelmark mit 8,3 bzw. 8,6 Prozent besonders niedrig. Auch die Landkreise Dahme-Spreewald (8,8 %)und Teltow-Fläming (9,9 %) verzeichnen einstellige Werte.Nach den Angaben der Bundesagentur für Arbeit liegt die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in der Region Berlin-Brandenburg um 48.900 über dem Vorjahreswert. Im September waren 1.813.900 Personen in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen tätig. Eine positive Beschäftigungsentwicklung im Vergleich zum Vorjahr gibt es vor allem im Unternehmensdienstleistungssektor einschließlich Zeitarbeit bzw. Arbeitnehmerüberlassung, aber auch im Gesundheitswesen und im Verarbeitenden Gewerbe. In ganz Deutschland ist die Zahl der Arbeitslosen so gering wie seit Juni 1993 nicht mehr. Rund 3,38 Millionen Menschen sind derzeit ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote sank auf 8,1 Prozent.