Wenige Monate vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus konnte der BBU zu seinem traditionellen Parlamentarischen Abend am 19. Juni eine Vielzahl hochkarätiger Gäste aus der Berliner und Brandenburger Politik, aber auch von der Bundesebene begrüßen. Insgesamt 125 geladene Gäste versammelten sich trotz hochsommerlicher Temperaturen und der Fußball-WM im traditionsreichen Ambiente des Café Einstein, dem ehemaligen Sitz des Verbandes.
In seinen Eröffnungsworten freute sich BBU-Vorstand Ludwig Burkardt über die große Resonanz, die die Einladung des Verbandes erneut gefunden hatte. Unter den Gästen waren diesmal zwei besondere Dubletten: Aus den Ressorts Stadtentwickung/Raumordnung und Finanzen konnten aus beiden Ländern des Verbandsgebiets die Ressortschefs – Senatorin Junge-Reyer und ihr Brandenburger Kollege, Minister Szymanski sowie Senator Dr. Sarrazin und sein Pendant Minister Speer - begrüßt werden. Neben ihnen zählten zahlreiche Abgeordnete des Bundes- und der Länderparlamente sowie sechs Staatsekretäre zu den Gästen. Auch die Berliner Wirtschaft hatte, vertreten unter anderem durch Vorständen von BSR, GASAG und Wasserbetrieben, den Weg in die Kurfürstenstraße gefunden. Ein Höhepunkt des Abends stand gleich zu Beginn auf dem Programm: "Es liegt im Wesen von Neuwahlen, dass sie Umbrüche mit sich bringen. Neue Gesichter tauchen auf, von vertrauten Gefährten muss man sich verabschieden" leitete ihn BBU-Vorstand Ludwig Burkardt ein. Ein Partner, von dem der Abschied besonders schwer falle, sei Jürgen Radebold, bis zur Wahl im September Mitglied des Abgeordnetenhauses, zuvor Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Köpenick und Vorsitzender der SPD-Fraktion. "Über Jahre hinweg ist Jürgen Radebold ein verlässlicher und konstruktiver Partner der Wohnungswirtschaft Berlins gewesen, der sich stets nachdrücklich für deren Belange engagiert hat", würdigte Burkardt. "Als fairer, nach Kompromissen suchender Streiter hat er nicht nur bei der Gestaltung der allgemeinen politischen Rahmenbedingungen der Wohnungswirtschaft großes Verständnis gezeigt, sondern immer wieder auch für konkrete Anliegen einzelner Unternehmen." Um diese Verdienste zu würdigen und für die freundschaftliche Zusammenarbeit zu danken, zeichne der Verband Jürgen Radebold mit der Ehrennadel des BBU in Gold aus. Sinn des Abends sei es jedoch nicht das Halten langer Reden, so Burkardt weiter, sondern in erster Linie das Schaffen eines Podiums für den intensiven Dialog zwischen der Wohnungswirtschaft, der Politik und der Wirtschaft Berlin-Brandenburgs.Wie wichtig dieser persönliche Austausch sei, stelle die von Jahr zu Jahr steigende Gästezahl des Parlamentarischen Abends – im vergangenen Jahr hatte sie noch knapp 100 betragen - unter Beweis. Und so solle der Abend denn vor allem eines bringen: Interessante, anregende und informative Gespräche abseits des Tagesgeschäfts.(Fotos: Ines Meier, BBU)