PLÄNE FÜR INTERNATIONALE BAUAUSSTELLUNG BERLIN KONKRETISIEREN SICH

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Das IBA-Labor ist eröffnet: Nachdem die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Ende Juli ein Begleitbüro zur organisatorischen Unterstützung ausgewählt hatte, hat Anfang September 2010 ein interdisziplinäres PRAE-IBA-Team seine Arbeit aufgenommen. Damit hat die Vorbereitungszeit für die Internationale Bauausstellung begonnen. Aufgaben des externen Teams sind, gemeinsam mit einer senatsinternen IBA Projektgruppe ein Konzept für die IBA-Vorbereitungszeit und für die gesamte IBA zu entwickeln. Das bedeutet zunächst, die Schlüsselfragen zu finden, die Berlin und seine Bewohner aktuell bewegen. Organisationsstrukturen und Finanzierungsmodelle müssen entwickelt werden, die die IBA-Akteure mit allen anderen Akteuren im Raum produktiv vernetzen. Projekte sollen entstehen, welche die Ideen der IBA verkörpern und weitertragen. Schließlich soll das IBA-Konzept in Politik, Fachwelt und Stadtgesellschaft so kommuniziert werden, dass der stadtweite Mehrwert einer IBA zu einer ebenso stadtweiten Bewegung für die Zukunft Berlins führt.Senatsbaudirektorin Regula Lüscher hatte bereits vor zwei Jahren die Idee einer weiteren Internationalen Bauausstellung ins Gespräch gebracht. Bei den letzten Haushaltsverhandlungen im Herbst hat Senatorin Ingeborg Junge-Reyer  eine erste Konzeptskizze vorgestellt. Lüscher: "Inzwischen sind Ost- und Westberlin an vielen Stellen der Stadt städtebaulich so zusammengefügt, dass man die Spuren einer Teilung nur noch erahnen kann. In den zurückliegenden Jahren ist Großartiges geleistet, dicke Brocken der Stadtentwicklung sind gestemmt - nun ist es Zeit für die nächste Etappe. Eine IBA ist jetzt wichtig; sie kann Berlin eine Führungsposition im Metropolenwettbewerb um Zukunftsfähigkeit sichern. Eine IBA kann Wirtschaftsmotor sein. Sie erzeugt Arbeitsplätze, innovative Wohnideen und hat einen unschätzbaren Imagewert in der weltweiten Metropolenkonkurrenz. Eine IBA setzt im positiven Sinne einen ´Ausnahmezustand auf Zeit´ in Gang, indem sie zu außergewöhnlichen Lösungen einlädt. Neue übergeordnete Fragestellungen stehen im  Raum. Das ist die Situation in Berlin und das animiert dazu, über eine dritte IBA nachzudenken."  Ziel der IBA soll es sein, Modelle und Strategien zu entwickeln, die übertragbar sind auf die gesamte Stadt und darüber hinaus. Berlin soll als Nachhaltigkeitsregion entwickelt werden. Die Überlegungen für eine IBA, die diese Entwicklung stützen, verfolgen aktuell drei Leitthemen, welche in IBA-Projekten verknüpft werden sollen: Die "ressourceneffiziente Stadt", die Klimaaspekte, Ökologie und Ressourceneffizienz zu treibenden Federn von Stadtentwicklung, Wirtschaft und Baukultur macht. Die "unternehmerische Stadt", die Gründer- und Pioniergeist anspornt - das schließt die Integration von Zwischennutzern ebenso ein wie die Ansiedlung innovativer Wirtschaftszweige. Die "partnerschaftlich-integrative Stadt", die soziale Fragen partnerschaftlich angeht und soziale, ethnische und weitere Unterschiede als Bereicherung ansieht.Das Tempelhofer Feld inmitten verschiedener städtischer Milieus bietet den geeigneten Ausgangsort für eine dritte Internationale Bauausstellung. Eine IBA an diesem Ort versteht sich auch als Berlins Antwort auf den großen internationalen Erwartungsdruck auf den spektakulären einmaligen Ort des Tempelhofer Parks. Das PRAE-IBA-Team besteht aus sieben renommierten Köpfen und wird geleitet von Frau Dr. Sonja Beeck und Martin Heller: Dipl. Arch. Markus Bader (Architektur, Stadtentwicklung und -forschung, kuratorische und künstlerische Praxis, Konzeptentwicklung) Dr. Sonja Beeck (Architektin. Expertin für Architektur und Städtebau, Stadt im Wandel, IBA) Dipl. Arch. Vanessa Miriam Carlow (Architektin, MA Urban Management) Dipl. Soz. Pamela Dorsch (Diplom-Sozialwissenschaftlerin. Beraterin für Gender Diversity und Coach) Martin Heller (Kulturunternehmer, Ausstellungsmacher, Kurator und Autor) Dr. rer. nat. Thilo Lang (Stadtplaner, Humangeograph, Experte für innovative partnerschaftlich-ökonomische Ansätze, soziale Ökonomie, Finanzierungsmodelle) Dr. phil. habil. Fritz Reusswig (Sozialwissenschaftler, Experte für Klimafolgenforschung)

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 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
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