PARLAMENTARISCHER ABEND 2010: DIE POLITIK DER HAUPTSTADTREGION ZU GAST BEIM BBU

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Konstruktiver Dialog in entspannter Atmosphäre – dafür steht der traditionsreiche Parlamentarische Abend des BBU. Auch in diesem folgte wieder viel Prominenz aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft Berlin-Brandenburgs der Einladung des BBU zu diesem exklusiven Get together im Berliner Café Einstein. So konnten die BBU-Vorstandsmitglieder Maren Kern und Dr. Klaus-Peter Hillebrand am Abend des 2. Juni unter anderem Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger sowie seine Berliner Amtskollegin, Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer, und deren Staatsekretärin Hella Dunger-Löper begrüßen. Justizsenatorin Gisela von der Aue war zusammen mit ihrem Staatsekretär Hasso Lieber Gast des BBU, ebenso wie die Berliner Staatsekretäre Dr. Christian Sundermann (Finanzen) und Thomas Härtel (Inneres) und Sabine Dorothea von Stachwitz, Staatssekretärin im Brandenburger Justizministerium. Aus den Parlamenten waren unter anderem die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Paus, die Fraktionsvorsitzenden im Berliner Abgeordnetenhaus Michael Müller (SPD) und Christoph Meyer (FDP) sowie der Fraktionsvorsitzende der FDP im Potsdamer Landtag, Uwe Goethe, erschienen. Des Weiteren zählten der Präsident des brandenburgischen Landesrechungshofs, Dr. Thomas Apelt, die Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigungsbetriebe, Vera Gäde-Butzlaff, das Vorstandsmitglieder der Investitionsbank des Landes Brandenburg, Jacqueline Tag,  sowie der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg, Axel-U. Wunschel, zu den Gästen des Parlamentarischen Abends. Insgesamt versammelten sich mehr als 130 Gäste in den traditionsreichen Räumen der Gründerzeitvilla des Café Einstein, dem ehemaligen Verbandssitz des BBU.Das Café Einstein habe sich in seiner wechselvollen Geschichte immer wieder an neue Nutzungsformen angepasst, ohne seine Tradition aufzugeben – erst Stadtvilla, dann Verbandshaus, um ein Haar Autobahnauffahrt, heute renommiertes Kulturcafé. Damit stehe es sinnbildlich für die Stabilität und die Dynamik der Wohnungswirtschaft Berlin-Brandenburgs, so Maren Kern in ihrer Eröffnung des Abends. Diese sei mit Umsätzen von rund 4,5 und Investitionen von rund 1,1 Milliarden Euro eine tragende Säule der regionalen Wirtschaft und habe sich gerade in Zeiten der Krise als Fels in der Brandung erwiesen. Die Wohnungsunternehmen seien unverzichtbare Partner für Umweltschutz, Integration, Stabilisierung und Entwicklung von Quartieren, für Stadtumbau und regionalen Mittelstand, kurz: Für starke und lebensfähige Städte. Damit dies auch zukünftig so bleiben könne, habe sie einige ganz konkrete Wünsche an die Politik:So sei es unabdingbar, dass sich das Fordern und Fördern stets die Waage halte -  ob beim Klimaschutz, der Bestandserneuerung, der sozialen Stadtentwicklung oder dem Stadtumbau. Die Wohnungsunternehmen könnten viel schultern, dürfen aber nicht als Lastesel missbraucht werden. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen müssten mit realistischem Augenmaß, Vertrauen in die Gemeinwohlorientierung der Wohnungsunternehmen und Anerkennung ihrer vielfältigen Leistungen gestaltet werden. Das gelte für die Debatte zur Mietrechtsreform ebenso, wie für die dringend benötigte Anschlussregelung bei der Altschuldenhilfe. Es könne nicht auf der einen Seite von den Wohnungsunternehmen gefordert werden, weiterhin zum Wohle der Städte Tausende leere Wohnungen abzureißen, um sie auf der anderen Seite bei den Altschulden auf eben diesen abgerissenen Wohnungen im Regen stehen zu lassen. Ebenso paradox sei es, dass Wohnungsunternehmen mit Milliardeninvestitionen die CO2-Emissionen ihrer Wohnungsbestände bis Ende 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent reduzieren sollen – ihnen aber gleichzeitig die Refinanzierungsquellen abgegraben werden. Ein beredtes Beispiel hierfür sei der Umgang der Politik mit KfW-Förderkrediten. Es könne nicht sein, dass die entsprechenden Förderprogramme trotz steigender Klimaschutz-Anforderungen immer weiter gekürzt würden."Wir können mit dem Parlamentarischen Abend 2010 zufrieden sein" resümierte Maren Kern am Ende dieses langen Abends. Es seien wieder gute Gespräche geführt, Berührungspunkte ausgelotet und Kontakte vertieft worden. Einmal mehr habe sich gezeigt, wie wichtig der persönliche Dialog zwischen Wohnungs- und Immobilienbranche, regionaler Wirtschaft, Politik und Verwaltung sei. "Gute Kontakte sind für eine erfolgreiche Interessenvertretung essentiell wichtig. Dafür bietet der Parlamentarische Abend einen exzellenten Rahmen mit einem ganz besonderen Ambiete. Wir freuen uns, dass diese Plattform von unseren Partnern aus Politik und Verwaltung so gut angenommen wird" so Kern. Online-Galerie: http://www.mira-foto.de/BBU_20100602/

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