In einer Umfrage hat das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) festgestellt, dass im Verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands die Geschäfte 2011 insgesamt recht gut liefen. Die Wertungen der vom IWH regelmäßig befragten Unternehmen zeigen aber auch: Die Geschäftstätigkeit unterlag teilweise deutlichen Schwankungen.
Die Lage der ostdeutschen Industrie ist insgesamt sehr positiv, und spiegelt damit die gute Konjunkturlage in Deutschland. Zwei Drittel der Industrieunternehmen erzielten 2011 mehr Umsatz als im Vorjahr, zwölf Prozent genauso viel, bei 21 Prozent sanken die Umsätze. Auch für 2012 sind die Umsatzerwartungen positiv: Gut die Hälfte der Unternehmen geht von weiter steigenden Umsätzen aus. Das findet auch seinen Niederschlag in den Beschäftigungsplänen der Unternehmen: 36 Prozent wollen 2012 Personal einstellen und 54 Prozent die aktuellen Beschäftigungszahl in ihren Unternehmen beibehalten. Viel Dynamik war der Umfrage zufolge in der ersten Jahreshälfte zu beobachten und mehrheitlich erreichten die Geschäftsaktivitäten im Sommer einen Höhepunkt. Wie schon im Vorjahr konnten 2011 vor allem mittlere und große Unternehmen (250 und mehr Beschäftigte) von der guten Entwicklung profitieren.
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