Die OWG will das Altenpflegeheim selbst betreiben, aber die Betreuung einem oder auch mehreren sozialen Dienstleistern überlassen.
Die Zahl der älteren Menschen in Oranienburg sowie im derzeit 3000 Wohnungen umfassenden Bestand der OWG nimmt stetig zu. „Wir merken das am Altersschnitt unserer eigenen Mieter“, sagte OWG-Vorstand Lutz Lachmann gegenüber der Märkische Allgemeinen. Der eine oder andere sei irgendwann nicht mehr in der Lage, alleine einen eigenen Haushalt zu führen. Für diese Leute möchten wir etwas tun und ihnen ein Angebot unterbreiten“, sagte OWG-Vorstand Bernd Küken gegenüber dem Blatt. Die Leute müssten sich nicht irgendeinem fremden Vermieter anvertrauen, sondern hätten mit der OWG den selben Ansprechpartner für ihren Platz im Pflegeheim, wie zuvor als Mieter einer Wohnung. Das sei, so Bernd Küken, quasi wie ein Umzug innerhalb des eigenen Bestandes. „Wir haben noch einen sozialen Anspruch, den wir auch in die Tat umsetzen“, so Bernd Küken weiter.
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