Oranienburg ist hip!

PDF
Nachdem auch die letzte der 28 Wohnungen in den drei Stadthäusern vermietet ist, die die Wohnungsbaugesellschaft mbH Oranienburg (WOBA) im vergangenen Jahr in der Altstadt von Oranienburg neu errichten ließ, setzt sie ihre Neubauvorhaben nun mit dem Bau von fünf Stadtvillen weiter fort. Diese entstehen in idyllischer Lage - direkt an der Havel und mit Blick auf das Schloss, dennoch zentral in der Oranienburger Innenstadt. Am 7.Oktober 2016 hatte die WOBA zum Richtfest geladen.

Unter den zahlreichen geladenen Gästen war auch Dr. Wolfgang Schönfelder, besonderer Vertreter des Vorstandes und Leiter der Landesgeschäftsstelle Potsdam der BBU, gekommen, um gute Wünsche für die weitere erfolgreiche Fertigstellung des Vorhabens zu überbringen.

Mit diesem Neubauprojekt will die städtische Wohnungsbaugesellschaft weiter die bisher nicht ausreichend bedienbare Nachfrage nach höherwertigem Wohnraum abdecken. „Am Schlosshafen“ entstehen in fünf Stadtvillen 47 Wohnungen mit gehobenem Standard. Für die Wohnungen gibt es bereits an die hundert Interessenten. Aufgrund des bisher günstigen Wetters liegt der Bau gut im Zeitplan. WOBA-Geschäftsführer Bernd Jarczewski hofft, dass vor Weihnachten 2017 die ersten Mieter einziehen werden.

In seiner Rede erinnerte Bernd Jarczewski daran, dass der Projektstart bereits zehn Jahre zurück liege. So lange habe es gedauert, Grundstücke anzukaufen, zusammenzuführen und die Planung fertigzustellen. Die WOBA investiert rund zwölf Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt mit Hilfe der DKB und aus Eigenmitteln.

Die überdurchschnittliche Qualität der Wohnungen zeigt sich nicht nur in deren Größe: Die zwischen 75 und 135 Quadratmeter großen Wohnungen werden mit Fußbodenheizung, großen Balkonen/Terrassen, steuerbaren Jalousien an allen Fenstern, einer Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung und anderen technischen Raffinessen ausgestattet werdeen. Aufzüge vom Keller bis zum Dachboden sowie Fahrradhäuser sind selbstverständlich. Teilweise wird es auch Mietergärten und Carports geben. Die WOBA denkt über Vorverträge mit den zukünftigen Mietern nach, um sie rechtzeitig in die Planung einzubeziehen und Sonderwünsche bereits in der Ausbauphase berücksichtigen zu können.

Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke lobte die städtebauliche Entwicklung und erinnerte an die großen Herausforderungen, denen sich Oranienburg jetzt und in Zukunft stellen müsse. Immer mehr Menschen ziehe es nach Oranienburg, in diesem Jahr werde die Stadt noch die Einwohnerzahl von 45.000 überschreiten. Das Fazit von Hans-Joachim Laesicke: „Oranienburg ist hip“.

Daher steht auch schon das nächste Neubauprojekt der WOBA in den Startlöchern: Mitte November wird der Grundstein für einen Neubau auf dem Grundstück Gartenstraße 4 gelegt. Der Entwurf dieses beispielhaften Integrationsprojekts von Architekt Oliver Langhammer von der „BBP Bauconsulting mbH“ aus Berlin war unter dem Titel „Making Heimat“ Deutschlands Beitrag für die diesjährige Architekturbiennale in Venedig und wurde dort dem Fachpublikum vorgestellt. Es handelt sich um einen variablen viergeschossigen Funktionsbau in Würfelform mit Laubengang, in dem erst einmal 22 Wohnungen geplant sind. Das Besondere an dem Konzept ist seine Variabilität – der Grundriss kann auch später noch an den realen Bedarf angepasst werden. Dieser Neubau soll eine andere Zielgruppe ansprechen - Mieter mit kleinem Einkommen und Geflüchtete.  Im  vorgesehenen Gemeinschaftsraum des Hauses sollen sich seine Bewohner begegnen und kennenlernen können. Hier soll Integration gelebt werden.

Ansprechpersonen

 Mieke Goldhahn
Mieke
Goldhahn
Referentin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 127