Die Unterzeichner fordern die Bundeskanzlerin auf, sich im Klimakabinett für Maßnahmen zur sozialverträglichen energetischen Gebäudesanierung einzusetzen. Anstatt sich auf eine Klimaabgabe oder andere Maßnahmen als Allheilmittel zu fokussieren, sollte das Klimakabinett eine konkrete Förderkulisse beschließen, damit die Klimaziele 2030 im Gebäudebereich sozialverträglich erreicht werden können. Die Förderung muss derart gestaltet sein, dass ein Finanzierungsdelta von 6 Milliarden Euro für vermietete Wohnungen und mindestens 14 Milliarden Euro insgesamt für Wohngebäude pro Jahr überbrückt werden kann. Für die notwendige Planungssichert sollen die Mittel nicht den laufenden Haushaltsberatungen unterliegen, sondern durch eine Fondlösung bereitgestellt werden.
Bereits am 10. September 2019 hatte die Initiative diese Forderungen in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert und umfangreiche Unterlagen bereitgestellt, in denen die Forderungen mit Berechnungen aus der Praxis untermauert wurden. Aus den Berechnungen geht auch hervor, dass es ohne die entsprechende Förderung der energetischen Gebäudesanierung zu sozialen Härten kommt, gerade bei 40 Prozent der Haushalte die zur unteren Einkommensgruppe zählen, wenn die Klimaziele 2030 im Gebäudesektor erreicht werden sollen.
Unterlagen online: https://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/wohnungswirtschaft-und-mietervertreter-schlagen-alarm-ohne-eine-massive-ausweitung-der-foerderung-werden-die-klimaziele-unerreichbar
Für Rückfragen steht den BBU-Mitgliedsunternehmen im Fachbereich Technik Lars Grothe (030/89781150 oder lars.grothe@bbu.de) zur Verfügung.