Eine repräsentativen Telefonumfrage unter 600 Haushalten in Norddeutschland im Auftrag des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) hat ergeben, dass 53 Prozent der Norddeutschen mit ihrer Wohnsituation sehr zufrieden bzw. 33 Prozent eher zufrieden waren. Zudem zeigte sich, dass Wohnungsgenossenschaften und kommunale Wohnungsgesellschaften als Vermieter besonders geschätzt werden. Die Bereitschaft zur Energieeinsparung ist vorhanden.
Die Inhalte der Studie stellte Dr. Joachim Wege, Verbandsdirektor des VNW, auf dem Verbandstag am 14. Juni 2007 in Kiel vor. Für viele Menschen sei das Wohnen bei einer Genossenschaft oder einer kommunalen Gesellschaft attraktiv, da diese gutes, sicheres und bezahlbares Wohnen böten, was gerade in der heutigen Zeit ein hoher Wert sei, so Wege. Die Umfrage belege, dass die Unternehmen des VNW mit sozialer, ökonomischer und ökologischer Verantwortung und einem breiten Wohnangebot gerade auch den Interessen ihrer Mieter besonders gerecht würden.Neben den 86 Prozent sehr bzw. eher zufriedenen Bewohnern hatten sich auf die Frage nach der Zufriedenheit nur elf Prozent für die "teils, teils"-Angabe entschieden. Lediglich drei Prozent erklärten sich "eher unzufrieden" (zwei Prozent) bzw. "sehr unzufrieden" (ein Prozent) mit der Wohnqualität. Die Umfrage habe außerdem ergeben, dass bei den umzugswilligen Mietern 23 Prozent eine Wohnungsgenossenschaft oder ein kommunales Wohnungsunternehmen als neuen Vermieter bevorzugen würden. Einen privaten Vermieter wählen lediglich 14 Prozent vorrangig. Die übrigen suchen unabhängig vom Vermieter eine Mietwohnung unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten oder streben ins Wohneigentum, wenn es bezahlbar wäre.Gezeigt habe sich auch ein gesteigertes Interesse an Umwelt- und Klimaschutz: 60 Prozent der Befragten würden ihr individuelles Wohnverhalten ändern, um Energie zu sparen. 36 Prozent wären auch bereit, für eine energetische Modernisierung mehr Miete zu zahlen, sofern die Energiekosten sinken. Die Freundlichkeit des Vermieters bzw. seine telefonische Erreichbarkeit sind für 61 Prozent der Befragten sehr wichtig. 25 Prozent aller Mieter würden sich ein besseres Bad etwas kosten lassen.