Über die Vorstellung "Grenznutzen-Studie" des Architekten Dipl.-Ing. Taco Holthuizen von Märkischer Scholle und BBU berichtete auch das Neue Deutschland am 21. Juni 2018. Bei der Dämmung von Bestandsgebäuden koste jeder zusätzliche Zentimeter Dämmaterial viel Geld, bringe aber nur noch wenig Einspareffekte. Doch, so berichtet das ND über die Studie, die Förderpolitik biete falsche Anreize. Denn finanziell lohnen würden sich der zusätzliche Einsatz von Dämmaterial, doch nur für die Vermieter. Die Bewohner*innen müssten für jeden Zentimeter mehr Dämmung erheblich mehr Miete bezahlen, als sie an Heizkosten sparten.
Eine ökologische Katastrophe, so Holthuizen, denn die Bestimmungen für die Vergabe von Fördermitteln orientieren sich nicht daran, wie der CO2-Ausstoß durch eine Sanierung verringert wird, sondern an der theoretisch möglichen Energieeinsparung. Die "Graue Energie" würde nicht mitberechnet. "Wir brauchen eine umfassende Neuausrichtung der Klima- und Energiepolitik«, forderte BBU-Vorstand Maren Kern. Ihr zufolge belasteten steigende Mieten besonders die unteren Einkommensschichten. "Die Energiewende hat deshalb eine erhebliche soziale Unwucht, die dringend korrigiert werden muss.", so berichtet das Blatt weiter über die BBU-Position.
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