Die SPD stellt das Thema "Mieten" in den Fokus ihrer Kampagne zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 2016 und will sich nun verstärkt für mehr bezahlbare Mietwohnungen einsetzen. BBU-Pressesprecher Dr. David Eberhart kommentiert dazu in der Tageszeitung "Neues Deutschland", dass sich im Bereich Neubau in den letzten zwei Jahren zwar bereits einiges getan habe. Der Wohnungsbau komme in Gang, allerdings nur sehr langsam. Im letzten Jahr seien nur zehn Prozent der Neubauwohnungen im geförderten Segment gewesen. Er fordert, die Wohnungsbauförderung so zu erhöhen, dass mindestens ein Drittel für 6,50 Euro/nettokalt zur Verfügung stünden.
Auch verweist Eberhart auf die Grundstücksfrage und ergänzt, dass gerade die Genossenschaften auf Flächen bauen, die sie bereits früher erworben hätten. Sei dieses Reservoir aufgebraucht, müsse der Senat eine aktive Liegenschaftspolitik betreiben und angekaufte Flächen an sozial verantwortungsvolle Unternehmen vergeben.
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