NEUES BERLIN und Berliner Stadtwerke kooperieren für sauberen und günstigen Mieterstrom

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Strom vom eigenen Dach – das ist für viele Mitglieder von NEUES BERLIN eine günstige und umweltfreundliche Option. Seit zwei Jahren kooperiert die Hohenschönhausener Wohnungsbaugenossenschaft "Neues Berlin" eG dafür mit den Berliner Stadtwerken. Seither wurden bereits zwölf Mieterstromanlagen in drei Wohnanlagen bei NEUES BERLIN in Betrieb genommen. Damit ist die Genossenschaft eines der Leuchtturmprojekte der Berliner Stadtwerke, die die Energieversorgung der Stadt bis 2050 klimaneutral machen möchten.

Dabei stellt die Genossenschaftdie Dachflächen zur Verfügung, die Stadtwerke installieren und betreiben eine großflächige Solaranlage, die umweltfreundlichen Strom erzeugt. Der Sonnenstrom wird direkt in den Gebäuden verbraucht, fließt vom Dach in die Steckdose. Für die Mieter ist der Ökostrom zudem günstiger als viele andere Tarife. „Nachhaltigkeit und Umweltschutz haben für NEUES BERLIN eine herausragende Bedeutung. Deswegen wollen wir die Energiewende in der Stadt mit unseren Flächenpotenzialen unterstützen und unseren Mitgliedern konkrete Handlungsoptionen eröffnen“, sagt Vorstandsmitglied Thomas Fleck.

Jüngstes gemeinsames Projekt und zugleich das größte ist die Wohnanlage Mühlengrund, in der sechs Solarstromanlagen installiert wurden. Auf insgesamt 23 sechsgeschossigen Wohngebäuden wurden seit September 2020 Solarpaneele auf einer Fläche von 4.000 m² errichtet. Mit ihnen lassen sich bis zu 420.000 Kilowattstunden Sonnenstrom im Jahr erzeugen und rund 235 Tonnen CO2 einsparen. Ab dem Frühjahr 2021 können die Mieter von mehr als 1.100 Wohnungen Ökostrom vom eigenen Dach beziehen.

In der Malchower Aue ist der Mieterstrom für 640 Haushalte bereits seit 2019 Realität. Eine existierende Solaranlage auf dem Wohngebäude Degnerbogen wurde letztes Jahr zur intelligenten Mieterstromanlage umgerüstet; aktuell wird auch das Geschäftshaus von NEUES BERLIN in der Suermondtstraße in die Planung einbezogen.

„Wir freuen uns darauf, weitere Projekte dieser Art gemeinsam mit den Stadtwerken zu realisieren, um noch mehr Mietern die Möglichkeit zu geben, vom Mieterstrom zu profitieren. Konkrete Pläne gibt es bereits für die Wohnanlage Vierfarbkarree für die kommende zweite Jahreshälfte“, so Vorstandsmitglied Thomas Fleck. „Für uns ist es wichtig, durch das gemeinsame Engagement einen ökologischen und gesellschaftlichen Beitrag für unsere Stadt zu leisten.“

Foto (oben) Solaranlage © NEUES BERLIN
Foto (unten) Solaranlage im Bestand Malchower Aue © Thomas Rosenthal 

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 Silke Schendel
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