"NEUES BERLIN" MIT UNTERFLUR-PREMIERE

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Die Hohenschönhausener Wohnungsbaugenossenschaft "Neues Berlin" nimmt ein weiteres Mal bei der modernen Müllsammlung und -entsorgung über Unterflursysteme eine Vorreiterrolle ein. Diese Neuorganisation ist vor dem Hintergrund des barrierefreien Aufzugsumbaus in den elfgeschossigen Wohnhäusern und der Änderung der Bauordnung von Berlin notwendig geworden. Letztere sieht entweder die Schließung der Müllabwurfanlagen oder die brandschutzrechtliche Nachrüstung der Müllräume und Implementierung eines Mülltrennungskonzeptes vor. Der Vorstand von "Neues Berlin" entschied sich für die Schließung, da die mit der Beibehaltung der Anlagen verbundenen finanziellen Mittel in der Umsetzung eines neuen Müllkonzeptes zukunftsweisender angelegt sind.Gemeinsam mit Berliner Stadtreinigung und Berlin Recycling ist "Neues Berlin" nun berlinweit der Vorreiter bei der Einführung sogenannter Unterfluranlagen in Wohnanlagen zur Müllentsorgung. Die Einbeziehung von ALBA kam leider nicht zum Tragen – Leichtverpackungen müssen daher weiter über die Gelbe Tonne entsorgt werden. Mit der Schließung der Müllschlucker gelangt der Müll aus den Häusern, Lärm und Geruchsbelästigungen werden reduziert. Gleichzeitig führt die Versenkung der Müllbehälter in die Erde zu einer optischen Aufwertung des Wohnumfeldes. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei der Unterflurmüllentsorgung durch die Mülltrennung an einem Ort die Recyclingquote deutlich steigt und damit die Betriebskosten sinken. In diesen Tagen sind die ersten beiden Unterfluranlagen in der Wohnanlage "Vierfarbkarree" den Mietern übergeben worden, zwei weitere in derselben Wohnanlage werden nächstes Jahr hinzukommen. Die Ein-wurfklappen sind nur mit einem Schlüssel zu öffnen, Fremde können somit keinen Müll entsorgen. Ziel für "Neues Berlin" ist die künftige Abrechnung der Entleerung nach Gewicht und nicht mehr nach Anzahl der entleerten Behälter.Die Wohnungsbaugenossenschaft "Neues Berlin" verwaltet über 6.000 Wohnungen im Nordosten Berlins in den Stadtteilen Hohenschönhausen und Weißensee und zählt mehr als 6.500 Mitglieder.

Ansprechpersonen

 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
Mitarbeiterin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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