Die Zukunft des ältesten nicht-kirchlichen Gebäudes in Lichtenberg ist somit gesichert. Die Wohnungsbaugenossenschaft NEUES BERLIN hat das Gebäude samt Grundstück vom bisherigen Eigentümer, dem Förderverein Schloß Hohenschönhausen e. V., erworben.Der Förderverein, der 1998 gegründet wurde, um das ehemalige Gutshaus wieder begehbar und seine Geschichte erlebbar zu machen, bleibt strategischer und kompetenter Partner für die Restaurierung, geschichtliche Aufarbeitung und programmlichen Angebote im Haus.
2019 wurde das ehemalige Gutshaus in der Hauptstraße 44 im Lichtenberger Ortsteil Alt-Hohenschönhausen als Kulturgut von nationaler Bedeutung anerkannt. Regelmäßige Veranstaltungen haben den offenen Charakter des Hauses angedeutet, bevor es im Frühjahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie wieder geschlossen werden musste. Das vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller eingeweihte DAIMON-Museum, das dem Erfindergeist des einstigen Besitzers Paul Schmidt gewidmet ist, zeigt, wie aus der Geschichte heraus attraktive Angebote für Gegenwart und Zukunft entwickelt werden können. Wesentliche Ziele des seit fast 25 Jahren ehrenamtlich agierenden Fördervereins sind erreicht – nun wird die Verantwortung für den dauerhaften Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes in andere Hände übergeben.
Der Förderverein, dessen Angebote integraler Bestandteil des künftigen Gesamtprogramms sein werden, plant im Jahre 2023 sein 25-jähriges Bestehen in den Räumlichkeiten zu feiern.
Im Umfeld einer stadtweiten Entwicklung der zunehmenden Privatisierung ehemals öffentlicher Räume unternimmt die Wohnungsbaugenossenschaft NEUES BERLIN hier eine große Anstrengung, um einen wichtigen und lebendigen Raum zu schaffen und diesen dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich und nutzbar zu machen.
In Lichtenberg wird damit ein wichtiger Kultur- und Begegnungsstandort, ein Ort lebendiger Geschichte und ein Treffpunkt von lokaler, aber auch überregionaler Strahlkraft gesichert.
Außenansicht des Objekts, Copyright: NEUES BERLIN eG
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