In den Jahren 2015 bis 2017 wurden insgesamt 36 Mediationen durchgeführt und 22 weitere Konfliktlösungsinstrumente angewandt; professionelles Konfliktmanagement kam in 60 Fällen zur Anwendung. Insgesamt wurden bisher 131 mediative Gespräche geführt und mehrmals jährlich wurden verschiedene Beteiligungsformate auf Basis mediativer Techniken für Mitglieder, Vertreter sowie Mitarbeiter angeboten.
„Führungskräfte bei ‚Neues Berlin‘ absolvieren eine Mediations-und/oder Coachingausbildung“, sagte Vorstandsmitglied Andrea Köhn. „Wichtig ist für uns nicht allein die Aneignung der entsprechenden Instrumente, sondern vor allem die bewertungsfreie sowie lösungsorientierte Haltung gegenüber Menschen, die Mediatoren und Coaches mitbringen“.
Der ganzheitliche Ansatz den „Neues Berlin“ im Bereich des professionellen Konfliktmanagements verfolgt, hatte bereits eine signifikant positive Auswirkung auf Kennzahlen wie Mieterbeschwerden, Rechtskosten und Mitarbeiterzufriedenheit. Laudator Prof. Dr. Jung, Vorstand des Verbandes der Bau- und Immobilienmediatoren, würdigte das außergewöhnliche Engagement der Genossenschaft in seiner Rede und lud zur Nachahmung ein.
Foto: Der Vorstand von „Neues Berlin“ nach der Preisverleihung, © Neues Berlin
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