Zwei vergleichbare Nachbarschafts-Treffpunkte in Marienfelde und Schmargendorf betreibt die Genossenschaft bereits seit mehreren Jahren mit Erfolg – dank der großen Unterstützung ehrenamtlich tätiger Helfer. Nach dem Konzept „Hilfe zur Selbsthilfe“ unterstützen zwei Sozialarbeiterinnen die Mitglieder bei der Organisation und Durchführung des Kurs- und Veranstaltungsprogramms. Auch im „Treff an der Wuhle“ setzt die Genossenschaft auf die Initiative der Anwohner, den täglichen Betrieb bald in Eigenregie zu übernehmen.
Mit der neuen Gemeinschaftseinrichtung erfüllt der BWV den Wunsch vieler Köpenicker Mitglieder nach einer nachbarschaftlichen Begegnungsstätte. Der große Zuspruch seit der Eröffnung zeigt, dass die Genossenschaft mit ihrem neuen nachbarschaftlichem Angebot genau richtig liegt. „Nachbarn, die sich kennen, gegenseitig helfen und gern Zeit miteinander verbringen, sind heute wichtiger denn je. Eine intakte Nachbarschaft und soziale Netzwerke sind für ältere Menschen genauso wichtig wie für Familien, Alleinerziehende oder Singles. Je vertrauter sich die Menschen sind, desto besser steht es um die Sicherheit und das soziale Klima in der Nachbarschaft “, erklärt Stefan Keim, Vorstandsmitglied des BWV.
Architektin Ute Dahringer (Mitte) gibt gemeinsam mit Vorstandsmitgliedern Stefan Keim (rechts) und Heinz-Dieter Kroll den Weg zum neuen Treffpunkt frei (Foto: BWV zu Köpenick eG)
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