Neuer Erdgasvertrag senkt die Kosten in über 700 Wohnungen der WBG Eberswalde-Finow

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Die Wohnungsbaugenossenschaft Eberswalde-Finow ist im Wandel. In vielen Bereichen wird aktuell verändert, umstrukturiert und neu organisiert - im Interesse aller Mitglieder. So konnte die Eberswalder Genossenschaft gemeinsam mit der Frankfurter Stadtwerke GmbH Mitte Juni 2017 einen neuen Vertrag über die Lieferung von Erdgas für die Heizung sowie die Warmwasser-Aufbereitung von insgesamt 717 Wohnungen im Westend sowie in Teilen von Finow abschließen. 

„Damit beziehen diese Mitglieder unserer Genossenschaft ab Januar 2018 ihr Erdgas um sage und schreibe 38 Prozent günstiger als bei unserem bisherigen Anbieter“, freute sich Vorstand Guido Niehaus. Dies bedeute mehr als ein Drittel weniger Kosten. Das sei eine erhebliche Ersparnis, die die Mieter bei der Abrechnung der Betriebskosten 2019 deutlich in ihrem Portemonnaie spüren werden.

Vorstand Volker Klich freute sich, dass die Genossenschaft mit den Stadtwerken Frankfurter (Oder) jetzt einen Partner gefunden habe, dessen Zuverlässigkeit sich nicht nur in Brandenburg, sondern auch schon bundesweit bewährt habe. 
Freude über den neuen Kunden – die Wohnungsgenossenschaft Eberswalde-Finow - herrschte auch bei Roland Schmidt, dem Vertriebsleiter der Frankfurter Stadtwerke. „Die Anzahl der Einwohner in Frankfurt (Oder) ist nach wie vor rückläufig. Da nutzen wir natürlich den liberalisierten Energiemarkt, um unsere Fühler auch überregional auszustrecken“, sagte er.
Mit Dumpingpreisen agiert das kostendeckend arbeitende Unternehmen mit seinen knapp 100 Mitarbeitern dennoch nicht. Schmidt: „Wir erwirtschaften die günstigeren Preise gegenüber Mitbewerbern vor allem dadurch, dass wir den Einkauf von Strom und Gas börsenorientiert über unterschiedliche Zeiträume streuen.“ Das ermögliche dem Unternehmen im Interesse seiner Kunden eine weitaus stärkere Flexibilität beim Einkauf.
Der Vertrag mit der Genossenschaft hat vom 1. Januar 2018 eine Laufzeit von drei Jahren.
Die 1992 gegründeten Frankfurter Stadtwerke versorgen Roland Schmidt zufolge derzeit in der Odermetropole etwa 34 000 Haushalte mit Strom sowie 12 000 mit Erdgas und weitere 1 200 mit Fernwärme aus ihrem eigenen Heizkraftwerk. Außerdem gehören zu den namhaften Kunden des Unternehmens unter anderem das vielen Sportlern bundesweit bekannte Bundesleistungszentrum in Kienbaum, zahlreiche Klinken unter anderem in Wuppertal, Leipzig, Schwerin, Gotha, Pritzwalk und Luckau sowie zahlreiche Privatkunden und Industrie- und Gewerbeunternehmen in Berlin und Brandenburg.
Gesellschafter der Frankfurter Stadtwerke sind mit 51 Prozent die Frankfurter Dienstleistungsholding GmbH, die E.DIS AG mit 39 Prozent und die EWE Vertrieb GmbH mit zehn Prozent der Anteile.

Foto: Bei der Vertragsunterzeichnung: Anke Kühne (Stadtwerke Frankfurt/Oder; vorn links) und Guido Niehaus (vorn rechts), Volker Klich (hinten links) und Roland Schmidt (Stadtwerke Frankfurt/Oder; hinten rechts). Foto: Archiv der Genossenschaft

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