NEUE STUDIE: MIETER SPAREN AN DER WOHNUNG ZULETZT

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"My home is my castle", dieses Zitat gilt auch in Zeiten der Wirtschaftskrise. Wird es finanziell enger, sparen die Menschen zuerst an neuer Kleidung (68 Prozent). Nur jeder Dritte ist bereit, Einschnitte bei seiner Wohnqualität zu machen. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) unter 600 norddeutschen Mieterhaushalten. Danach würden 63 Prozent der Befragten beim Essengehen sparen, 58 Prozent bei Reisen und 42 Prozent bei ihrem Auto. Die Wohnqualität ist den Befragten offensichtlich so wichtig, dass sie hier zuletzt Sparen würden. Wenn es sein müsste, würde man eher auf die Wohnfläche (44 %) als auf die gute Wohnlage (23 %) oder die gute Ausstattung (7 %) verzichten.Einen Grund für dieses Ergebnis sieht der VNW in der guten Wohnsituation der norddeutschen Mieter. Mit dieser hätten sich die Mieter von Wohnungsgenossenschaften und von kommunalen Wohnungsgesellschaften besonders zufrieden äußerten. Im Falle eines Umzugs würden 85 Prozent dort wieder eine Wohnung anmieten, bei privaten Vermietern 71 Prozent und bei privaten Wohnungsunternehmen 61 Prozent. 93 Prozent der Befragten fühlen sich in ihrem Wohnumfeld wohl.