NEUE FÖRDERSTRATEGIE FÜR DAS LAND BRANDENBURG ERARBEITET

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Die interministerielle Arbeitsgruppe Aufbau Ost (IMAG) hat im Auftrag der Brandenburger Landesregierung ihren Bericht "Stärkung der Wachstumskräfte durch räumliche und sektorale Fokussierung von Landesmitteln" vorgelegt. Darin wurde eine Förderstrategie für die Regionalen Wachstumskerne (RWK), die Rolle des ländlichen Raumes und ein Arbeitsprogramm zur räumlich-sektoralen Fokussierung von Landesmitteln erarbeitet. Durch Stärkung von Arbeitsplatz schaffenden Wachstumskernen soll die Abwanderung verringert und damit der demografischen Entwicklung entgegengesteuert werden. Die hohe Arbeitslosigkeit in Brandenburg soll besser bekämpft werden, indem ansässigen oder ansiedlungswilligen Unternehmen passgenauere Investitionsbedingungen und attraktivere Standorte angeboten werden. Darüber hinaus sollen die ab 2004 sinkenden Mittel des Landes effektiver eingesetzt werden.Die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Thema Stadtentwicklung und Verbesserung der Qualität von Wohnquartieren. Daher ist die Fortführung der entsprechenden Förderprogramme unerlässlich. Für die Fortführung der EU- und Bundesprogramme wird sich die Landesregierung einsetzen. Die RWK sollen bei den Themen Stadtumbau, Stadtentwicklung und Wohnraumförderung zukünftig noch stärker unterstützt werden.Das Land Brandenburg benötigt leistungsstarke Städte und funktionsfähige zentrale Orte, um den Menschen attraktive Zukunftschancen für Beschäftigung und Lebensqualität zu bieten. Die Problemkonstellationen und Herausforderungen der Städte im Land Brandenburg sind sehr unterschiedlich. Stadtentwicklungspolitik unterstützt nachfrageorientierte Entwicklungen und trägt zur Stärkung der Rolle der Städte als Motor für die nachhaltige Entwicklungen in den RWK bei. Die RWK haben eine Ausgleichsfunktion, durch die in schwächeren Regionen eine stabilisierende Grundversorgung aufrechterhalten werden kann. Die stadtspezifische und nachfragegerechte Funktionssicherung in den anderen Städten ist ebenfalls erforderlich. Die Potenziale und Stärken der Städte sowie deren wirtschaftliche Handlungsfähigkeit müssen neben den Folgeproblemen des Schrumpfens in den Vordergrund gerückt werden.Der vollständige Bericht steht im Internetangebot des BBU als PDF-Dokument zum Download bereit. Bericht "Stärkung der Wachstumskräfte durch räumliche und sektorale Fokussierung von Landesmitteln"

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