Modellprojekte in Berlin-Spandau und Potsdam – Bausteine für neue Berufsmodelle
Das Projekt Berufspilot und Betriebsunterhalt – Spandau 2020 konzentriert sich auf die
inhaltliche Ausgestaltung eines neuen modellhaften Berufsbildes für die Immobilien-, Mobilitäts- und Kommunalwirtschaft in der Aus- und Weiterbildung.
Das Projekt WorkIn Potsdam – Blickwinkel Arbeit + Klima legt seinen Fokus auf die baulich-technischen und sozialen Anforderungen, die sich im Rahmen des energetischen Umbaus an ein solches Berufsbild stellen. Zugleich leisten beide Projekte Beiträge zur Stärkung der lokalen Wirtschaft und sozialen Integration in den Quartieren vor Ort.
Beide Projekte bauen auf den Erfahrungen und Ergebnissen zweier Vorgängerprojekte auf, deren Erfolg nicht zuletzt den 50 Mitgliedsunternehmen des BBU zu verdanken ist, die sich in den letzten Jahren an den Gesprächen und Bedarfsanalysen beteiligt haben, die Dr. Wolfgang H. Serbser von ProWB als Projektleiter 2009 und 2011 durchgeführt hat (der BBU berichtete).
Erfolgreiche Kooperation mit BBU-Mitgliedsunternehmen wird fortgesetzt
Für die Personalpolitik und Fachkräftesicherung in der Immobilienwirtschaft zeichnet sich
mittlerweile eine Initiative ab, neue Wege in der Ausgestaltung der technischen Berufsbilder zu beschreiten. Die beiden BIWAQ-Projekte in Berlin-Spandau und Potsdam tragen dazu bei aufzuzeigen, welche Kenntnisse und Kompetenzen den zukünftigen Fachkräften vermittelt werden müssen, um mit dem baulich-technisch und sozialen Systemen effizient umgehen zu können. Eine Reihe von BBU-Mitgliedsunternehmen wirkt bereits als Kooperationspartner aktiv an diesen inhaltlichen Fragen mit. Unter anderem gehören hierzu die Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin, die Charlottenburger Baugenossenschaft eG, die ProPotsdam GmbH. Außerdem wirken Serviceunternehmen wie die fletwerk GmbH und die FACILITA Berlin GmbH.
Einbeziehung weiterer BBU-Mitgliedsunternehmen geplant
Leider muss die Anzahl der auf diese Weise aktiv beteiligten Unternehmen aus organisatorischen Gründen begrenzt bleiben. Gleichwohl besteht auf allen Seiten ein großes Interesse, ein möglichst breites Spektrum an Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft auch in die aktuellen Projekte einzubeziehen. Dr. Serbser wird deshalb in den nächsten Wochen auf verschiedene BBU-Mitgliedsunternehmen in Berlin, Potsdam und der umliegenden Region zukommen, um sie in die weitere Entwicklung gesprächsweise einzubeziehen. Der BBU begleitet diese Bedarfsuntersuchung im Bereich des Bestandsmanagements und der Immobilienbetreuung mit großem Interesse und wird sich weiterhin aktiv in den Diskussionsprozess um die Gestaltung der Berufsbilder in der Immobilienwirtschaft einbringen. Wir werden weiter über die Ergebnisse der Projekte berichten.