Als besondere Stärken des Bauprojektes wurden u. a. folgende Aspekte herausgehoben: Alle Wohnungen im Quartier sind barrierefrei erreichbar, die Wohnungen im Erdgeschoss sind rollstuhlgerecht geplant. Innovative Wohnformen und Wohngemeinschaften werden ebenso angeboten wie seniorengerechtes Wohnen und eine Kindertagesstätte für 70 Kinder. In großzügig angelegten Innenhöfen stehen den Mietern parkartige Grün- und Spielflächen zur Verfügung, die gleichzeitig als Versickerungsflächen für Regewasser dienen. Darüber hinaus wurde der Lindenhof unter Verwendung umweltfreundlicher und emissionsarmer Bauprodukte (z.B. zertifiziertes Holz) errichtet und zeichnet sich durch eine moderne, energiesparende Bauweise nach dem Standard KfW-Effizienzhaus 55 aus. Die Energiegewinnung erfolgt über zwei Blockheizkraftwerke, die das Quartier mit Heizwärme, Warmwasser und günstigem Mieterstrom versorgen. Die Möglichkeit für die Nachrüstung von PV-Anlagen wurde ebenfalls berücksichtigt. „Laut Klimaschutzplan der Bundesregierung soll der Gebäudebestand in Deutschland bis zum Jahr 2050 nahezu klimaneutral sein. Gleichzeitig steigt der Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum“, erklärt HOWOGE-Geschäftsführer Thomas Felgenhauer. „Als landeseigenes Unternehmen ist es unsere Aufgabe Vorreiter zu sein und Quartiere zu bauen, die diesem Anspruch gerecht werden.“ Ein Spagat, der gelingen kann: Erst im Frühjahr hat die HOWOGE in der Lichtenberger Sewanstraße eines der wenigen klimaneutralen Quartiere im sozialen Wohnungsbau fertiggestellt.
Der Lindenhof ist bereits das zweite Neubauprojekt der HOWOGE das mit dem NaWoh-Qualitätssiegel ausgezeichnet wurde. Bereits im Jahr 2015 haben die Treskow-Höfe in Berlin-Lichtenberg das Siegel erhalten.
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