Neubauprogramm der Gewobag kommt in Fahrt

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70 Jahre lang, seit dem Zweiten Weltkrieg, klaffte an dieser Stelle eine Lücke – nun stehen in der Kiefholzstraße 403-404 in Alt-Treptow wieder zwei stattliche Wohnhäuser. Der Gartenhof-Kiefholzstraße ist seit 13 Jahren das erste Neubauprojekt der Gewobag, das nun für Wohnungssuchende in Berlin zum neuen Zuhause wird. 10.000 weitere Neubau-Wohnungen werden im Rahmen der breit angelegten Wachstumsoffensive in den kommenden zehn Jahren folgen.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel freute sich über den Zuwachs in seinem Bezirk: „Beim Thema Schaffung von neuem bezahlbaren Wohnraum in unserem grünen Bezirk setzen wir besonders auf die städtischen Wohnungsunternehmen und freuen uns deswegen sehr über die Neubauoffensive der Gewobag.“ Stolz bilanziert er: „Kein Bezirk in Berlin hat 2015 so viele neue Wohnungen geschaffen wie Treptow-Köpenick.“

Bezahlbares Wohnen mitten in der Stadt

Die Nettokaltmieten in der Kiefholzstraße 403-404 beginnen, gemäß der aktuellen Förderrichtlinie, bei 6,50 Euro/m2. Ein Viertel der Wohnungen wird an WBS-Berechtigte vergeben. Die 98 Apartments, allesamt mit Parkettboden, Fußbodenheizung und Balkon oder Loggia ausgestattet, haben eine Größe von 42 m2 bis 100 m2 und sind sowohl für Alleinwohnende als auch für Familien geeignet. „Uns ist es wichtig, die Vielfalt der Berliner Kieze aufrecht zu erhalten. Somit möchten wir auch Wohnraum zur Verfügung stellen, der unterschiedlichen Bewohnern gerecht wird“, sagt Gewobag-Vorstandsmitglied Snezana Michaelis. Thomas Doll, geschäftsführender Gesellschafter des Projektpartners TREUCON, ergänzt: „Das Haus verfügt über alle modernen Standards und ist  gleichzeitig barrierearm. Hier fühlen sich ältere Leute genauso wohl wie jüngere. Durch die Einhaltung von Niedrigenergiestandards ist der Bau zudem besonders umweltfreundlich.“

Wohnen zwischen Landwehrkanal, Mauerweg und Treptower Park

Das neue Wohnhaus verfügt über einen begrünten Innenhof und direkten Zugang zum idyllischen Heidekampgraben – Teil des Berliner Mauerwegs. Auf eine geschlossene Blockrandbebauung wurde aus diesem Grund verzichtet. „Architektonisch schließt sich der Gartenhof in Farbe und Fassadenform bewusst an das vom Bruno-Taut-Schüler Ladislaus Förster entworfene Nachbarhaus an. So baut es auf gelungene Weise eine Brücke zwischen Alt und Neu“, kommentiert Marcus Becker, Geschäftsführer der zuständigen Baufirma Kondor Wessels Bouw Berlin die Gestaltung des Neubaus.

Ansprechpersonen

 Mieke Goldhahn
Mieke
Goldhahn
Referentin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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