Neubau für 121 Wohnungen in Berlin-Adlershof gestartet

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Am 13. Oktober fiel in Adlershof der Startschuss für das größte Neubauprojekt der Charlottenburger Baugenossenschaft. Vor den Augen zahlreicher Gäste legten der Vorstand der Genossenschaft zusammen mit Berlins Bausenator Michael Müller, den BBU-Vorstandsmitgliedern Maren Kern und Prof. Dr. Klaus-Peter Hillebrand sowie dem Architekten des Projekts, Thomas Wilding, den symbolischen Grundstein auf der Baustelle am Groß-Berliner Damm/Abram-Joffe-Straße.

Voraussichtlich Anfang 2016 werden Mitglieder der Genossenschaft in 121 Wohnungen am wichtigsten Forschungs- und Medienstandort Berlin-Brandenburgs ein neues Zuhause finden. Rund 25 Mio. Euro investiert die „Charlotte“ in das zwei- bis sechsgeschossige Gebäude. Außerdem entstehen eine Gewerbeeinheit, ein Gemeinschaftsraum, 246 ober- und unterirdische Fahrradstellplätze sowie 74 Pkw- und Motorradstellplätze in der Tiefgarage.

Michael Müller: „Mit dem planerisch gut vorbereitetem Projekt „Wohnen am Campus“ in Adlershof können wir rasch auf die ansteigende Nachfrage nach Wohnungen in unserer Stadt reagieren. Die Charlottenburger Baugenossenschaft hat frühzeitig das Potential des Wohnungsbaustandortes Adlershof erkannt und mit dem ökologischen Ansatz, der erkennbar modernen Architektursprache sowie mit einer soliden finanziellen Basis ein interessantes Wohnprojekt auf den Weg gebracht. Dafür spreche ich allen Akteuren meinen Dank aus.“

Auf der Südwestseite von Adlershof ist eine neue Stadt mit zehn außeruniversitären Forschungsinstituten, dem naturwissenschaftlichen Campus der Humboldt-Universität zu Berlin, der Medienstadt und über 1.000 Unternehmen entstanden. Auf dem nordwestlich angrenzenden und rund 14 Hektar großen ehemaligen Flugplatz soll nun das neue Wohnviertel „Wohnen am Campus“ mit über 1.300 Wohneinheiten entstehen und den Standort zu einem urbanen Ort zum Forschen, Studieren, Arbeiten und Wohnen werden lassen. Das von vielen Verkehrsadern umsäumte Gebiet hat eine wechselvolle Geschichte. Das Gelände diente erst der Forstwirtschaft, dann als Flugplatz, schließlich war es Grenzgebiet. Mit der Wiedervereinigung rückte das brachliegende Areal wieder ins Blickfeld.

v.l.n.r.: Rainer Hölmer (Baustadtrat Treptow-Köpenick), Gabriele Bohleber und Rudolf Orlob (Vorstände der Charlottenburger Baugenossenschaft), Thomas Wilding (kba Architekten), Michael Müller (Senator für Stadtentwicklung und Umwelt) sowie Maren Kern (BBU). Foto: Tina Merkau.