NETZWERK MÄRKISCHES VIERTEL FEIERTE 10-JÄHRIGES BESTEHEN

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Am 25. Oktober feierte das Netzwerk Märkisches Viertel auf der Familienfarm Lübars sein 10-jähriges Bestehen. Zu den Gratulanten gehörten neben den Reinickendorfer Bezirksstadträten Uwe Brockhausen, Andreas Höhne und Martin Lambert auch GESOBAU-Vorstandsmitglied Christian Wilkens sowie zahlreiche Gründungsmitglieder des Vereins. Die Festredner würdigten das Engagement der großen und kleinen Akteure im Netzwerk, die aus ganz unterschiedlichen Branchen und Handlungsfeldern kommen. "Ein selbstbestimmtes Leben im Alter zählt zu den wesentlichen Indikatoren der Gesundheitsförderung. Hier hat das lokale Umfeld für den Alltag älterer Menschen eine besondere Bedeutung und das Netzwerk bestimmt dabei maßgeblich die Qualität des Älterwerdens im Märkisches Viertel mit", sagte Christian Wilkens bei der Jubiläumsfeier. 2003 gründeten 50 lokale Akteure das Netzwerk, um die Versorgung älterer, behinderter und pflegebedürftiger Menschen zu verbessern. Die Initiative wuchs durch großes Engagement zusammen und etablierte sich im Stadtteil Märkisches Viertel durch vielfältige Projekte, Aktionen und eine eigene Servicestelle. Unter dem Motto "Hier will ich bleiben!" hat das Netzwerk in den vergangenen zehn Jahren die Dienstleistungslandschaft Märkisches Viertel erheblich gestärkt. Aus dem ressortübergreifenden Ansatz entwickelte sich eine gute und verbindliche Kooperationskultur, von der das Märkische Viertel insgesamt profitiert. Dieses konstruktive Miteinander ermöglicht dem Netzwerk, seine Ziele zu erreichen und Impulse und Ideen zu nachhaltigen Projekten werden zu lassen, wie die am Freitag vorgestellte Chronologie des Netzwerks eindrucksvoll manifestierte.Am 5. November eröffnete das Netzwerk die "Senioren-Infothek Märkisches Viertel". Mitstreiter des Netzwerks Märkisches Viertel e.V. stehen in der Senioren-Infothek zweimal wöchentlich Senioren, Nachbarn, Angehörigen und allen, die sich mit Fragen und Themen rund ums Älterwerden beschäftigen, informativ zur Seite und vermitteln Angebote und Dienstleistungen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und soll sich als niedrigschwelliges Angebot von Senioren für Senioren im Märkischen Viertel etablieren. Bereits nach Eröffnung setzt die Senioren-Infothek gezielt Schwerpunkte mit den Themenwochen "Älter werden im MV" und bietet gemeinsam mit Netzwerkpartnern Vorträge und spezielle Beratung an. In mehreren Veranstaltungen im November und Dezember können Interessierte sich u.a. zu Pflegeversicherungen, Wohnsicherheit und Wohnformen im Alter beraten lassen.

Ansprechpersonen

 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
Mitarbeiterin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 122