Um das gemeinschaftliche Gärtnern auch in einer Großsiedlung am Stadtrand populär zu machen, hat sich die Wohnungsbaugesellschaft degewo mit den Expertinnen von common grounds e.V. und himmelbeet gGmbH zu einem Pilotprojekt zusammengetan. Los ging es am 12. März mit einem gärtnerischen Spatenstich mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.
In der Gropiusstadt entsteht jetzt ein 500 Quadratmeter großer Gemeinschaftsgarten. Hobbygärtner aus dem Quartier legen dort Beete an, pflanzen Gemüse und Blumen und treffen sich, um sich über die Gartenarbeit auszutauschen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers sind eingeladen, den Garten am Käthe-Dorsch-Ring mitzugestalten, zu bepflanzen und die Früchte zu ernten. Unterstützt werden sie dabei von dem Verein common grounds und himmelbeet gGmbH, die auf vielfältige Erfahrung unter anderem aus den Prinzessinnengärten am Moritzplatz und dem Himmelbeet im Wedding zurückgreifen können.
Beim Spatenstich ging es auch handwerklich zur Sache: Unter fachlicher Anleitung konnten die Teilnehmer ein Mini-Gewächshaus für die eigene Fensterbank zu Hause bauen. Weitere Bauworkshops und Gartensprechstunden folgen an den kommenden Wochenenden.
Gefördert wird die Begleitung des Gemeinschaftsgartens in der Gropiusstadt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie dem Umweltbundesamt im Rahmen des von common grounds e.V. initiierten Projekts „LebensMittelPunkt – Integration von Gemeinschaftsgärten in Lebens- und Wohnräume“. degewo finanziert die Gartenbauarbeiten und fachliche Betreuung und stellt das Gartenland kostenfrei zur Verfügung.
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