Der BBU hatte im Rahmen der Inbetriebnahme des ersten durch das Land Brandenburg geförderten nachträglich eingebauten Fahrstuhls eine promptere Bearbeitung von Förderanträgen angemahnt. Einen Tag nach den entsprechenden Zeitungsmeldungen reagierte die ILB und sagte zu, sich um eine schnellere Abwicklung bemühen zu wollen.
Dies sagte der Leiter Produktbetreuung und Reporting, Abteilung Immobilienkunden. Der BBU hatte im Zusammenhang mit dem Landesförderprogramm kritisiert, dass zwischen dessen Ankündigung und der Inbetriebnahme des ersten Aufzuges ein gutes halbes Jahr verstrichen sei. "Die Wohnungsunternehmen brauchen Planungssicherheit. Und dazu gehört vor allem auch ein rascher Förderbescheid", sagte BBU-Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt. Der BBU wies darauf hin, dass neben einer schleppenden Bearbeitung von Förderanträgen auch die teilweise überzogenen Auflagen der Bauaufsichtsbehörden, beispielsweise für die Neugestaltung der Rettungswege für die Feuerwehr, die Planungs- und Baukosten in die Höhe trieben. Der Verband fordert den Fördergeber auf, diese Auflagen einer eingehenden Überprüfung zu unterziehen.