Im Zuge des Wettbewerbs hatten die neun Teilnehmer einen städtebaulichen Entwurf für das ca. 12.555 m2 große Baufeld zu entwickeln sowie die konkrete Bebauung entlang der Georg-Hermann-Allee, der Jochen-Klepper-Straße und der Hermann-Kasack-Straße zu planen. Der Siegerentwurf von Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin sieht auf ca. 10.795 m2 Wohnfläche 164 Wohnungen vor. Den Entwurf kennzeichnet eine hohe städtebauliche sowie freiräumliche und architektonische Qualität aus. Damit wird der Entwurf der besonderen Lage des Baufeldes in der Potsdamer Kulturlandschaft und in unmittelbarer Nähe zum Volkspark gerecht. Der zweite Platz geht an BE Berlin GmbH, Berlin; den dritten Platz erreichten Gutheil Kuhn Architekten, Potsdam. In der Georg-Hermann-Allee können zum ersten Mal seit Jahren wieder mietpreis- und belegungsgebundene Wohnungen im Bornstedter Feld errichtet werden
Das Preisgericht hat sich nach intensiven Diskussionen für den Entwurf von Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin entschieden, der durch seine funktionalen Grundrisse besticht. Als Fachpreisrichter gehörten die Architekten Julia Tophof, Berlin, Christian Rapp, Amsterdam, Karl-Heinz Winkens, Potsdam/Berlin, und Christoph Galandi, Berlin, der Jury an. Zudem waren die Sachpreisrichter Horst Müller-Zinsius, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH, Wolfhard Kirsch, Geschäftsführer der Kirsch & Drechsler Hausbau GmbH, sowie Dieter Lehmann, Bereichsleiter Stadterneuerung bei der Landeshauptstadt Potsdam, Mitglieder des Preisgerichts.
Zu den weiteren Teilnehmern des Wettbewerbs zählten ARGE Heide & von Beckerath, AZPML, Berlin, London; Max Dudler, Berlin und Feddersen Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin. Auch Krauter+Kling Architekten GbR, Berlin; Kühn Malvezzi, Berlin sowie Venino & Partner, Architekten – Ingenieure, Berlin; beteiligten sich.
In Kürze werden die Entwürfe aller neun teilnehmenden Büros im Foyer der ProPotsdam ausgestellt. „Wir freuen uns diese gelungenen Planungen einer breiten Öffentlichkeit vorstellen zu können“, sagt Horst Müller-Zinsius, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH. „Gerade vor dem Hintergrund, dass 75 Prozent der Wohnungen mietpreis- und belegungsgebunden sein sollen, waren die Wettbewerbsteilnehmer vor große Herausforderungen gestellt. Diese Aufgabe zu lösen ist ihnen sehr gut gelungen.“
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