Die Gemeinwohlbilanz ist nach den Vorgaben des Vereins Gemeinwohlökonomie erstellt und extern auditiert. In der Bilanz der Möckernkiez eG schlagen die Zusammenarbeit mit gemeinwohlorientierten Banken, das Energiekonzept als Niedrigenergiehaus, die Barrierefreiheit der gesamten Anlage, die weitgehende Autofreiheit sowie die in der Satzung festgelegte erweiterte Mitgliederbeteiligung, die über die Vorgaben des Genossenschaftsgesetzes hinaus geht, positiv ab.
Schwachstellen in der Bewertung sind die externen Dienstleister, über deren nachhaltige und soziale Verfasstheit, so der Bericht, zu wenige Informationen vorliegen.
Insgesamt, so das Fazit des externen Auditors Bernd Oberrauch (Bozen), sei der Möckernkiez "eine vorbildliche Struktur, welche sich auf hohem Niveau am Gemeinwohl orientiert und sich weiter in diese Richtung entwickelt. Es gibt auch ein paar Schwachstellen, welche mit dem Gemeinwohl Bericht besser ersichtlich werden und damit besser gelöst werden können dies ist auch eines der Ziele der Gemeinwohl Bilanz.“ Die Gemeinwohlbilanz wird bis zum Frühjahr 2021 in der Mitgliedschaft diskutiert, um Lösungen für die erkannten Schwachstellen zu finden. 2022 soll mit einer zweiten Bilanz überprüft werden, wie sich der Möckernkiez entwickelt hat.
Vorstandsmitglied Frank Nitzsche: "Gerade die aktuellen Diskussionen zeigen, welche große Verantwortung die Wohnungswirtschaft für eine sozialverträgliche Stadtentwicklung hat. Mit der Geme inwohlbilanz machen wir transparent, was unsere Genossenschaft dazu beiträgt. Wir hoffen, dass auch andere Unternehmen der Wohnungswirtschaft durch unseren Schritt angeregt werden, ihren Beitrag zum Gemeinwohl ähnlich transparent darzustellen."
Download: https://www.moeckernkiez.de/genossenschaft/gemeinwohl/
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