MODERNE TECHNIK SCHAFFT FLEXIBLERE ARBEITSBEDINGUNGEN

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Moderne Kommunikationsmittel ermöglichen es heute zehn Prozent der Berufstätigen in Deutschland, ganz oder zeitweise von zu Hause aus zu arbeiten, anstatt ins Büro zu gehen. 58 Prozent der Erwerbstätigen würden dies gern tun. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Von den 1.000 repräsentativ ausgewählten, berufstätigen Befragungsteilnehmern würden 37 Prozent gerne an einigen Tagen in der Woche zu Hause arbeiten, weitere 20 Prozent sogar täglich. 30 Prozent der befragten Arbeitnehmer bevorzugen dagegen die ausschließliche Arbeit im Büro. "Vom Home-Office und anderen mobile Arbeitsformen können Beschäftigte und Unternehmen profitieren", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer anlässlich des "Tages der Arbeit" am 1. Mai. "Die Mitarbeiter können Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren, die Arbeitgeber können qualifizierte Kräfte langfristig an sich binden. Aber: Home Office passt nicht zu jedem Arbeitsplatz."Nach den Ergebnissen der Umfrage sind Frauen etwas stärker an Telearbeit interessiert als Männer. Fast drei Viertel der berufstätigen Frauen (73 %) möchten am liebsten ganz oder teilweise von zu Hause aus arbeiten oder tun dies bereits. Unter den Männern sind es mit fast zwei Drittel (65 %), aber kaum weniger. 34 Prozent der Männer gehen bevorzugt jeden Tag ins Büro, gegenüber 24 Prozent der Frauen. Der Wunsch nach einem Home-Office ist in der mittleren Altersgruppe am stärksten ausgeprägt. Drei Viertel der 30- bis 49-Jährigen will regelmäßig zu Hause arbeiten oder tut dies bereits. "Die Thirtysomethings wollen Familie und Job unter einen Hut bringen. Flexible Arbeitsbedingungen sind dafür eine wichtige Voraussetzung", sagte Scheer. Am geringsten ist der Wunsch nach einem Home-Office bei den 14- bis 29-Jährigen ausgeprägt. Die technischen Voraussetzungen für die Einrichtung eines Home-Office sind gering: Telearbeiter benötigen Computer, Internetzugang und Telefon. "Das Büro vieler Berufstätiger steckt heute in einem mobilen Computer", sagt Scheer. Fast jeder Büroarbeitsplatz könne zu geringen Kosten an den heimischen Schreibtisch oder einen beliebigen anderen Ort verlegt werden. Eine schnelle Internetverbindung ermöglicht den Zugriff auf Anwendungen, Datenbanken und Kommunikationssysteme des Arbeitgebers. Diese direkte Verbindung zum Unternehmen sollte durch ein so genanntes VPN (Virtual Private Network) gesichert werden. Moderne Chat-, Telefon- und Videokonferenzsysteme erleichtern zudem die Kommunikation mit Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern.

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 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
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