MODERNE BAUKUNST IN HASELHORST – EINLADUNG ZUR BUCHPREMIERE AM 21. NOVEMBER 2013

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Der Wunsch nach bezahlbaren Wohnungen für alle ist brandaktuell – und doch nicht neu. Schon während der Weimarer Republik hatten Architekten und Politiker dieses Ziel vor Augen. Zum Beispiel in Berlin, wo von 1930 bis 1935 zwischen Spandau und Siemensstadt eine Wohnstadt für über 12 000 Menschen entstand. Die sogenannte Reichsforschungssiedlung Haselhorst sollte neue Ansätze und Technologien des Städtebaus demonstrieren. Namhafte Architekten wie der Bauhaus-Gründer Walter Gropius, Paul Mebes und Otto Bartning beteiligten sich an dem Projekt. Von den Nationalsozialisten vereinnahmt, nach dem Krieg mustergültig wiederaufgebaut und erweitert, ist die Siedlung von der GEWOBAG Wohnungsbau-AG Berlin zwischen 2003 und 2013 für 130 Millionen Euro denkmalgerecht saniert worden. Damit hat sie das Baudenkmal und einen bezahlbaren Wohnort für die nachfolgenden Generationen sichergestellt.In Zusammenarbeit mit dem Berlin Story Verlag erscheint Mitte November ein umfangreich bebilderter Band zur Geschichte der Siedlung, verfasst von dem renommierten Kulturjournalisten und Autor Michael Bienert: Moderne Baukunst in Haselhorst – Geschichte, Bewohner und Sanierung der Reichsforschungssiedlung in Berlin-Spandau, Berlin Story Verlag, 144 S./Gebunden, mehr als 150 Abb., ISBN 978-3-86855-043-6, Preis 19,80 Euro. Die Buchpremiere findet am Donnerstag, den 21. November 2013 um 18 Uhr in der Evangelischen  Weihnachtskirche (Haselhorster Damm 54, 13599 Berlin) statt. Neben dem Gewobag-Vorstand Hendrik Jellema werden dann auch der Autor Michael Bienert und der Lektor des Buches, Wieland Giebel anwesend sein. Um Anmeldung wird gebeten unter: g.mittag@gewobag.de.

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 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
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