An den ersten drei Standorten haben die neuen BENN-Teams bereits ihre Arbeit aufgenommen: Im Kosmosviertel (Treptow-Köpenick), in Marzahn Nord (Marzahn-Hellersdorf) und am Falkenhagener Feld West (Spandau) wurde das bereits vorhandene Quartiersmanagement dafür um eine Stelle aufgestockt. Gleiches ist im Mai für den Boulevard Kastanienallee in Marzahn-Hellersdorf geplant, wo der vierte Standort an den Start gehen wird.
Gemeinsame Projekte fördern das Zusammenleben
Die Anlehnung an das Quartiersmanagement ist kein Zufall, denn genau wie dieses sollen die neuen BENN-Teams beteiligungsorientiert arbeiten: Geflüchtete und ihre Nachbarn - so das Ziel des Projekts – entwickeln gemeinsam Ideen, die ein gutes Zusammenleben fördern. Das kann beispielsweise über die Gestaltung des Wohnumfelds passieren, das Organisieren sportlicher Aktivitäten oder vieles mehr. Bei der Umsetzung helfen die BENN-Teams: Sie koordinieren die Initiativen, stellen Kontakte her und sorgen durch ihnen zur Verfügung stehende Sachmittel dafür, dass die Ideen auch verwirklicht werden können.
Gewinn für das gesamte Quartier
Ziel des Projekts ist es, Möglichkeiten zur Begegnung von neuen und alteingesessenen Nachbarn zu schaffen, freiwilliges Engagement zu stärken und Geflüchteten einen gesellschaftlichen Zugang zu ermöglichen. Durch gemeinsame Projekte, die aus der Bewohnerschaft heraus entstehen, soll das gesamt Umfeld profitieren. Zugleich soll das Miteinander in den Quartieren gestärkt und Unsicherheiten auf beiden Seiten abgebaut werden.
Finanzierung zunächst bis 2021
BENN wird von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in enger Kooperation mit den jeweiligen Bezirken durchgeführt und ist zunächst auf den Zeitraum bis Ende 2021 begrenzt. Das Programm wird begleitend durch Mittel der Städtebauförderung und des Investitionspakts "Integration im Quartier" unterstützt, mit denen integrationsfördernde Einrichtungen gestärkt werden.
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