Nach den Innenstadtwettbewerben der Jahre 2004 und 2006 beschäftigt sich der dritte Innenstadtwettbewerb des brandenburgischen Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung mit dem Thema "Lücken nutzen – eine Chance für die Innenstadt". Mit dem Wettbewerb sollen neue private und öffentliche Impulse für die Stadtentwicklung gesucht und unterstützt werden.
Zur Teilnahme aufgerufen sind alle – ob professionell oder ehrenamtlich Planende bzw. Umsetzende -, die an der Entwicklung der Innenstadt teilhaben, z. B.: Akteure aus den Kommunen (Stadtplanung, Wirtschaftsförderung, Kulturamt u.a.), Akteure der Wohnungswirtschaft (Haus- und Grundstückseigentümer, Eigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Private Investoren u.a.), Akteure aus den Bereichen Einzelhandel, Dienstleistungen, Gastronomie, Hotellerie, Gewerbe (Gewerbevereine, Interessengemeinschaften, City-Management, Einzelunternehmer u.a.), Akteure aus den Bereichen Freizeit und Tourismus, Kultur (Tourismus- und Fremdenverkehrsvereine, Theater, Museen, Bibliotheken, Sportstätten, Kulturelle oder sonstige Initiativen u.a.), Akteure aus Bildungseinrichtungen (Schulen, Hochschulen u.a.) sowie Akteure aus der Bürgerschaft (Bürger, Bürgervereine, Bewohnergruppen u.a.).Gefragt sind Wettbewerbsbeiträge zu unterschiedlichen Aufgabenstellungen der Innenstadtstärkung, die beispielhaft die "Lücke", definiert als Leerstand, Brachfläche oder Funktionslücke, zum Thema machen. Die Beiträge können sich auf die gesamte Innenstadt, auf Teilbereiche der Innenstadt oder auf einzelne innerstädtische Grundstücke beziehen und von der Stärkung der klassischen Kernfunktionen wie Wohnen und Gewerbe bis hin zur Verbesserung der sozialen und kulturellen Aktivitäten alle Themen der Innenstadtentwicklung betreffen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um komplexe Strategien und Handlungskonzepte oder Einzelprojekte, die sich in die jeweilige Stadtstruktur einfügen und Synergien erzeugen, handelt.Als Wettbewerbsbeiträge sollen konkrete Projekte oder Prozesse, die bereits abgeschlossen sind oder sich in der Umsetzung befinden, eingereicht werden. Bei Projekten in der Umsetzung muss die Planungsphase abgeschlossen sein. Werden Projekte eingereicht, die bereits seit längerem existent und auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sind, muss eine deutliche aktuelle Weiterentwicklung erkennbar sein. Beiträge, die ausschließlich Ideen darstellen, werden nicht bewertet.Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie in den untenstehenden Anlagen bzw. unter http://www.zukunft-innenstadt.de/Fragen hierzu beantwortet der Bereich Wohnungswirtschaft, Peter Becker unter Telefon (0 30) 8 97 81-115. Zukunft Innenstadt - Ausschreibungsunterlagen Zukunft Innenstadt - Flyer Zukunft Innenstadt Wettbewerbsantrag
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