Mieterbündnis-Controllingbericht 2015 vorgestellt

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Der Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, hat am 19. Mai 2016 gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Gesobau AG, Jörg Franzen, als Vertreter der städtischen Wohnungsbaugesellschaften den Jahresbericht 2015 für das Mietenbündnis vorgestellt. 

Lütke Daldrup lobte das umfangreiche Engagement der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften im Rahmen der Berliner Wohnungspolitik. Im Mittelpunkt stehen neben Neubau und Zukauf Maßnahmen zur sozial verantwortungsvollen Bestandsbewirtschaftung, moderate Mieten, ein verantwortungsbewusster Umgang mit Härtefällen, die Vergabe an WBS-Berechtigte sowie moderate Mieterhöhungen bei Modernisierungen.

„Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften bleiben der soziale Anker für die Berliner Mieterinnen und Mieter. Eine wachsende Stadt braucht bezahlbare Mieten und neue Wohnungen. All das bieten unsere Gesellschaften. Und sie bieten noch mehr: sie schaffen sozialen Zusammenhalt in den Nachbarschaften“, so Lütke Daldrup.

Sozial verantwortungsvolle Bestandsbewirtschaftung

Die sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften Berlins haben 2015 auf der Basis der Regelungen des Berliner Mietenbündnisses ca. 10,3 Millionen Euro für die Sicherung des sozialen Ausgleichs aufgewendet. Damit sicherten die städtischen Wohnungsbaugesellschaften eine mietpreisdämpfende Wirkung auf den gesamten Berliner Mietwohnungsmarkt. 

Angemessene Mieterhöhungen im Bestand – Härtefälle

Durch das "Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten" erhalten Mieterinnen und Mieter mit geringem Einkommen und in individuell schwierigen Lebenssituationen die Möglichkeit, eine Reduktion oder einen vollständigen Erlass von etwaigen Mieterhöhungen zu beantragen. 2015 haben insgesamt 1.559 Mieterinnen und Mieter von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Nach Prüfung der jeweiligen Anträge konnten (742 Fälle) auf Reduktion oder Erlass der Mieterhöhungen positiv beschieden werden.

Ergebnis einer Mietenpolitik mit sozialer Ausrichtung

Die durchschnittliche Nettokaltmiete im Bestand aller sechs städtischen Wohnungsunternehmen lag 2015 bei monatlich 5,65 Euro pro Quadratmeter. Die durchschnittliche Neuvertragsmiete betrug 2015  6,27 Euro pro Quadratmeter netto kalt.

Bestandsentwicklung

Wachstum durch Neubau und Zukauf. Die Zahl der bündnisrelevanten Wohnungen im Berliner Bestand konnte von 2014 mit rund 282.000 Wohnungen auf über 291.000 Wohnungen Ende 2015 erhöht werden. Neben zahlreichen Zukäufen wurden dabei knapp 1.100 neue Wohnungen im Neubau bezugsfertig. Bis zum Ende des Jahres 2016 wird die Zahl der Wohnungen im Bestand incl. Neubau in Berlin 310.965 betragen. Im Neubau der Wohnungsbaugesellschaften befinden sich bis Ende des Jahres 8.845 Wohnungen.

Ansprechpersonen

 Mieke Goldhahn
Mieke
Goldhahn
Referentin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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