Die Berliner Wohnungsgenossenschaft Märkische Scholle hatte sich zu Beginn dieses Jahres entschlossen, unter allen Mitgliedern eine Umfrage zu deren Zufriedenheit oder - wissenschaftlich korrekt ausgedrückt - eine "Mieterpotenzialanalyse" durchzuführen. Als Dankeschön organisierte die Genossenschaft in dem Wohngebiet mit der höchsten Teilnahmequote ein Mieterfest.
Das Studiendesign von den Fragebögen bis hin zur Auswertung lag in den Händen der BBT. Höchst erfreulich für die Wohnungsgenossenschaft, deren Bestand sich auf Wilmersdorf, Schmargendorf, Halensee, Lichterfelde, Tempelhof, Mariendorf, Reinickendorf und Wittenau verteilt: Die Ergebnisse waren durchweg positiv. Kurz zusammengefasst wissen die Mitglieder sowohl die wohnortnahen Serviceleistungen als auch die Qualität der Wohnungen und des Wohnumfeldes sehr zu schätzen. Um ein Höchstmaß an Repräsentativität zu erzielen, ist es bei empirischen Studien dieser Art - zumal es sich um eine Vollerhebung handelte - wichtig, einen möglichst hohen Rücklauf an Fragebögen zu erzielen. Um dies zu gewährleisten, dachten sich die Verantwortlichen der Märkischen Scholle einen kleinen Anreiz aus: Das Wohngebiet, aus dem die meisten Fragebögen zurückfließen, so lautete das Versprechen, sollte ein Mieterfest finanziert bekommen. Bei einer mit auf den gesamten Scholle-Bestand bezogenen ohnehin sehr guten Resonanz von über 50 Prozent, waren es letztlich die Lichterfelder, die am Ende knapp die Nase vorn hatten.Deshalb gab’s Anfang September in der Wohnanlage das versprochene Dankeschön bei wunderbarem Wetter. Fazit der Sause: Gute Stimmung bei alt und jung, was auch ein erhebliches Verdienst der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer war. Wiederholung durchaus erwünscht - das nächste mal dann aber sicherlich ohne Zufriedenheitsstudie...
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