Märkische Scholle gestaltet Quartier generationengerecht, energieeffizient und sozialverträglich

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Es war ein großer Tag für die Berliner Wohnungsbaugenossenschaft Märkische Scholle: Ende September wurde der Richtkranz über den ersten fertigen Bauabschnitt des großen Sanierungsprojekts am Ostpreußendamm in Lichterfelde Süd gezogen.

Neben der energetischen Ertüchtigung des 30er- und 60er-Jahre Bestands (insgesamt 841 Wohnungen) entstehen an der Stadtgrenze zu Teltow (zwischen Teltowkanal und Bäke) in den kommenden Jahren über 200 Neubauwohnungen. Im Rahmen dieses Großprojekts, in das die Genossenschaft mehr als 70 Millionen Euro investiert, stellt die Märkische Scholle unter Beweis, dass Sanierung sozialverträglich und gleichzeitig energieefizient realisierbar ist. Zum einen gibt das Unternehmen lediglich einen kleinen Teil der gesetzlich möglichen Modernisierungsumlage an ihre Mitglieder weiter, zum anderen werden die bislang energiefressenden Objekte auf Eigenenergieerzeugung umgestellt. Eine transparente Informationspolitik schon weit vor Baubeginn, die soziale Betreuung der teils hochbetagten Betroffenen, ein Umzugsmanagement und die Installation eines aus Vorstand, Aufsichtsrat, Mitgliedervertretern und Betroffenen besetzten Sanierungsbeirats dokumentieren, dass bei dieser Maßnahme die Mitglieder und deren berechtigte Belange im Mittelpunkt stehen.

Baustaatssekretär (Prof. Dr.) Engelbert Lütke Daldrup würdigte das Konzept der Märkischen Scholle in seiner Festansprache ausdrücklich: „Wenn wie bei diesem Sanierungsprojekt Wohnraum gesichert, erhalten und sogar neu geschaffen wird, nützt das den Mieterinnen und Mietern, der Genossenschaft und nicht zuletzt der ganzen Stadt. Die Berliner Genossenschaft Märkische Scholle verbindet bei Ihrer Sanierungsmaßnahme in vorbildlicher Weise den Anspruch einer energetischen Sanierung mit dem Ziel, auch weiterhin bezahlbare Mieten anbieten zu können. Die Schaffung von altersgerechtem Wohnraum, der Neubau familiengerechter Wohnungen und der sozialverträgliche Umgang mit den betroffenen Mieterinnen und Mietern werden sich letztendlich für alle auszahlen. Nur so kann es gelingen, dass Berlin auch zukünftig eine moderne, umweltfreundliche und soziale Mieterstadt ist.“

Norbert Kopp, Bezirksbürgermeister von Steglitz-Zehlendorf, betonte ergänzend: „Das ist ein schöner Tag für unseren Bezirk. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass hier ein Immobilienunternehmen tätig ist, bei dem ohne Wenn und Aber die Menschen im Mittelpunkt stehen.“ Dr. Wolfgang Schönfelder vom BBU lenkte die Aufmerksamkeit auf folgende Aspekte: „Die Märkische Scholle setzt die Energiewende im Bestand mit einem innovativen Konzept vorbildlich um. Und dass immer mehr Genossenschaften den Mut beweisen, sich am Neubau in Berlin zu beteiligen ist ein ausgesprochen positives Zeichen für die positive Entwicklung des Berliner Wohnungsmarktes.“

Als technischer Vorstand der Märkischen Scholle wagte Jochen Icken einen optimistischen Blick in die Zukunft: „Dies ist hier unser erstes Richtfest in Lichterfelde – und keinesfalls das letzte! Besonders schön ist es, dass wir uns als lange Zeit nur verwaltendes Unternehmen, nunmehr endgültig  zur bauenden Genossenschaft entwickelt haben.“